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20200828162801

25 positive Corona-Tests in nordsächsischem Geflügelbetrieb

15:47
28.08.2020
In einem Geflügelbetrieb in Nordsachsen ist bei 25 Mitarbeitern eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Alle Betroffenen zeigten keine Symptome, teilte das Landratsamt Nordsachsen am Freitag mit. Die Beschäftigten und sämtliche Kontaktpersonen müssten sich in häusliche Quarantäne begeben. Das Unternehmen aus Mockrehna hatte das Gesundheitsamt des Kreises gebeten, alle Beschäftigten vorsorglich zu testen. Zuvor waren sechs Corona-Fälle in dem Betrieb bekannt geworden. Insgesamt wurden 596 Menschen getestet.

Das Gesundheitsamt werde versuchen, alle Infektionsketten akribisch nachzuvollziehen, um einen Hotspot auszuschließen, erklärte Nordsachsens parteiloser Landrat Kai Emanuel. Vieles deute darauf hin, dass die Beschäftigten nach Ende der Ferienzeit das Virus aus den verschiedensten Urlaubsorten mitbrächten. Auch der erste Fall in dem Geflügelbetrieb war ein Urlaubsrückkehrer. Der Landrat rief alle Bürger dringend zur Vorsicht auf.

Eva Przybyla

Karliczek hofft auf Corona-Impfstoff in sechs bis zwölf Monaten

15:16
28.08.2020
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek setzt weiter darauf, dass bis Sommer 2021 flächendeckend ein Impfstoff gegen das Coronavirus angeboten werden kann. „Bisher hat es keine gravierenden Rückschläge gegeben, was in der Impfstoffentwicklung fast zu erwarten wäre“, sagte die CDU-Politikerin den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung (Samstag). „Wir wollen bis zum nächsten Sommer flächendeckend Impfstoffe anbieten können, die wirksam und sicher sind für unterschiedliche Zielgruppen.“

Zu Beginn der Pandemie habe sie erklärt, dass ein Impfstoff frühestens in 12 bis 18 Monaten entwickelt werden könnte. „Jetzt sind wir ein halbes Jahr weiter - aber die Aussage steht. Also in sechs bis zwölf Monaten, sofern die jetzt am weitesten fortgeschrittenen Entwicklungen sich als sicher und wirksam erweisen“, sagte Karliczek nun den beiden Stuttgarter Medien. Die ersten Impfstoffe seien jetzt in der dritten klinischen Studienphase.

Karliczek kündigte an, drei deutsche Unternehmen beim Aufbau von Produktionskapazitäten zu fördern, „so dass wir auch in der Lage wären, in Deutschland einen Impfstoff zu produzieren, der woanders entwickelt worden ist, wenn die heimischen Unternehmen wider Erwarten nicht erfolgreich sind“.

Eva Przybyla