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20200828091625

Maskenpflicht nun überall in Paris - Sportler jetzt doch befreit

07:47
28.08.2020
Seit Freitagmorgen müssen die Menschen überall in Paris unter freiem Himmel eine Maske tragen - doch die Regeln sind nicht so streng wie ursprünglich vorgesehen. Wer eine körperliche Aktivität wie Joggen oder Radfahren ausübe, bleibe von der Maskenpflicht befreit, teilte die Pariser Polizeipräfektur am Freitag mit. Man werde die neue Regel nun erstmal im Rahmen einer Aufklärungskampagne umsetzen. Verwarnungen würden mit Augenmaß ausgesprochen.

Zuvor hatte das Pariser Rathaus gegen die Maskenpflicht auf dem Rad protestiert. „Wir halten es für eine schlechte Entscheidung“, sagte Vizebürgermeister Emmanuel Grégoire dem Sender BFM Paris. „Es schreckt davon ab, ein Fahrrad zu benutzen. In diesem Punkt sind wir nicht einer Meinung.“ Die Polizeipräfektur lenkte kurze Zeit später ein.

In Paris galt bereits zuvor in weiten Teilen der Innenstadt eine Maskenpflicht unter freiem Himmel. Allerdings handelte es sich bei den Masken-Zonen um einen unübersichtlichen Flickenteppich. Nur an wenigen Orten in der Stadt gab es Schilder, die auf die Verpflichtung hinwiesen. Häufig war den Pariserinnen und Parisern gar nicht klar, wo nun Maskenpflicht herrschte und wo nicht.

Jan-Felix Jasch

Steuereinnahmen erholen sich vom Corona-Schock

07:23
28.08.2020
Fünf Monate nach Beginn der Corona-Pandemie erholen sich die Einnahmen aus den Gemeinschaftsteuern. Das Statistische Bundesamt hat am Freitag die bereinigten Einnahmen im Juli 2020 mit dem Vorkrisenmonat Februar verglichen. Nach zum Teil zweistelligen Rückgängen im März und April sanken sie um drei Prozent.

Im Vergleich zum Juni stiegen die Einnahmen aus Gemeinschaftsteuern im Juli um 25 Prozent. „Allerdings wurde das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht“, berichteten die Statistiker. Zu den Gemeinschaftssteuern gehören zum Beispiel Umsatz-, Einkommens-, Lohn- und Körperschaftsteuer.

Auch die Einnahmen aus Bundes- und Landessteuern haben sich die Statistiker angeschaut. Sie sanken im Juli im Vergleich zum Februar um 7,5 beziehungsweise 5,5 Prozent. Dass sich die Steuereinnahmen erholen, lässt sich laut Destatis „auf wiedereröffnete Läden und Restaurants, aber auch auf nachgeholte Steuerzahlungen zurückführen, für die zuvor ein Aufschub gewährt worden war“.

Jan-Felix Jasch