Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hofft trotz des Mehrheitsbeschlusses der Gesundheitsminister auf eine Fortführung der der Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer. Der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgelegte Plan mit dem Ende der Testpflicht nach der Sommersaison sei nicht stimmig, sagte der CSU-Chef am Mittwochabend bei der ARD-Talkshow „Maischberger“. „Darum hoffe ich, dass wir bei der Ministerpräsidentenkonferenz morgen ein bisschen Licht ins Dunkel bringen“.
Die von Spahn und der Mehrheit der Landesgesundheitsminister statt der Testpflicht präferierte Quarantäneregelung sei derzeit nicht sinnvoll umsetzbar, sagte Söder. Daher müsse zumindest „bis eine sinnvolle und nachvollziehbare Quarantäneregelung“ umsetzbar sei, an den Pflichttests festgehalten werden. Ansonsten gehe Deutschland eine sehr hohe Gefährdung ein, was die Infektionen angehe.