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20200825112721

Corona-Fall bei Rad-Team Bora-hansgrohe - Tour-Team nicht betroffen

09:44
25.08.2020
Nach einem Corona-Fall im Team hat der deutsche Radrennstall Bora-hansgrohe seine Mannschaft beim Eintagesrennen Bretagne Classic zurückgezogen. Das teilte die Mannschaft am Dienstag mit. Um welchen Fahrer es sich handelt, ist unklar. Allerdings gehörte keiner der Fahrer, die bei dem Rennen starten sollten, der Mannschaft für die Tour de France an.

„Wir haben den positiven Befund heute Morgen erhalten und sofort reagiert. Das Team kann an dem Rennen nicht teilnehmen. Alle Teammitglieder, die direkten Kontakt zu dem Fahrer hatten, werden sich entsprechend behördlicher Vorgaben in Selbstisolation begeben. Der betroffene Fahrer ist asymptomatisch und zeigt keinerlei Krankheitsanzeichen“, sagte Bora-Teamarzt Jan-Niklas Droste.

Zu den sieben Fahrern, die in der Bretagne starten sollten, gehörte auch der Deutsche Marcus Burghardt.

Stefanie Heitmann

Fregatte zu Einsatz in Ägäis mit Corona-Einschränkungen gestartet

09:31
25.08.2020
Die Fregatte „Brandenburg“ ist von Wilhelmshaven zu einem mehrmonatigen Einsatz in Richtung Ägäis aufgebrochen. Normalerweise könnten die rund 230 Menschen an Bord alle 10 bis 14 Tage einen Hafen besuchen, wegen der Corona-Pandemie wird das nach Angaben eines Marinesprechers nicht möglich sein. Das am Dienstag ausgelaufene Schiff soll den Einsatzgruppenversorger „Berlin“ als Teil eines ständigen Nato-Verbandes ablösen und die griechische und türkische Küstenwache sowie die europäische Grenzschutzagentur Frontex bei der Überwachung des Seeraums unterstützen.

An Bord wurden extra neue Freizeitmöglichkeiten für die Besatzung geschaffen, etwa ein Fitnessraum in einem Hubschrauberhangar. Angehörige konnten sich vor dem Auslaufen verabschieden, durften aber das Schiff nicht wie gewohnt betreten. Die Fregatte wird im Februar 2021 wieder in Wilhelmshaven erwartet. Der Einsatzgruppenversorger „Berlin“, der Anfang April ebenfalls unter Corona-Einschränkungen gestartet war, soll im September zurückkehren.

Stefanie Heitmann