- Die Corona-Pandemie wirft den Veranstaltungkalender in und um Bremen über den Haufen. Nach der Absage der Sixdays fallen nun auch der Bremen-Marathon und die Fasching in Ganderkesee aus. Auch der Mitte Oktober beginnende Freimarkt steht auf der Kippe.
- Beim Konzertveranstalter und Ticketvermarkter CTS Eventim ist der Umsatz im zweiten Quartal um fast 97 Prozent eingebrochen. Der Nettoverlust betrug 40,9 Millionen Euro.
- Die Bremer Innenbehörde will Verstöße gegen die Maskenpflicht nicht mehr sanktionslos hinnehmen. Voraussichtlich in der kommenden Woche wird der Senat ein Bußgeld von bis zu 150 Euro beschließen.
Deutschland und die Welt:
- Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Deutschland auf den höchsten Wert seit Ende April gestiegen. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 1707 neue Corona-Infektionen. Höher lag die Zahl zuletzt am 26. April mit 1737 registrierten Neuinfektionen.
- Die Länder wollen auch angesichts der wieder gestiegenen Zahl der Corona-Neuinfektionen einheitliche Bußgelder für Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen prüfen. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Entscheidungen könnten bei einem erneuten Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder getroffen werden.
- Deutschland unterstütz das von der Corona-Pandemie besonders betroffene Mexiko. Unter anderem werden 100.000 Tests nach Mexiko geschickt, auch ein Expertenteam ist mittlerweile zur Unterstützung vor Ort.
- In Nordrhein-Westfalen bleibt es bei der Maskenpflicht im Schulunterricht. Das Oberverwaltungsgericht in Münster lehnte am Donnerstag einen Eilantrag von drei Schülern aus dem Kreis Euskirchen ab, die gegen die Vorschrift geklagt hatten
- Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat das Auswärtiges Amt für Teile des Urlaubslandes Kroatien eine Reisewarnung ausgesprochen.
- Ein Corona-Antikörper-Test im Auftrag der indischen Regierung hat ergeben, dass hochgerechnet knapp jeder dritte Mensch (29,1 Prozent) in der Hauptstadt Neu Delhi diese Antikörper im Blut hat. Untersucht worden seien Proben von 15 000 Personen.
- Die EU hat sich den Zugriff auf bis zu 405 Millionen Dosen des potenziellen Corona-Impfstoffs des Tübinger Biotech-Unternehmens Curevac gesichert.