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Der Ballermann ist der beste Freund des Coronavirus. Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) mit Blick auf die berüchtigte Partymeile auf Mallorca und steigende Corona-Infektionszahlen durch Reiserückkehrer. 16:51
18.08.2020

Karnevalisten gegen frühe Absage der Narretei

16:20
18.08.2020
Das Festkomitee Kölner Karneval hat sich gegen eine Absage des Karnevals schon zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen. „Man muss nicht heute das verbieten, was in einem halben Jahr stattfinden soll“, reagierte Michael Kramp, Sprecher des Festkomitees, des Dachverbands der meisten Kölner Karnevalsvereine, auf eine Aussage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, er könne sich einen Karneval im kommenden Winter nicht vorstellen. „Eine pauschale Absage mehrere Monate vor der Session halten wir für wenig zielführend“, ergänzte der Präsident des Festkomitees, Christoph Kuckelkorn.  

Eine Absage wäre für die Hochburgen „ein wirtschaftliches Desaster“, sagte der Präsident des Bundes Deutscher Karneval (BDK), Karl-Ludwig Fess, der „Rheinischen Post“. Er forderte Spahn auf, den Bundesverband und Regionalvertreter zu einem Runden Tisch einzuladen. „Die Gesundheit steht an erster Stelle, auch bei uns Karnevalisten“, so Fess, „aber bevor Veranstaltungen abgesagt werden, muss es darüber Gespräche geben.“

Die Kölner Karnevalisten wollten nicht um jeden Preis feiern, betonte Kramp. Sollte die Zahl der Infizierungen in nächster Zeit weiter zunehmen und die Corona-Schutzverordnung wieder verschärft werden, etwa so, dass sich nur noch Gruppen von bis zu zehn Menschen treffen dürften, dann seien Karnevalsfeiern natürlich nicht möglich. Das könne man aber derzeit noch nicht absehen, sagte Kramp.

Konzertexperiment mit Bendzko: Anmeldungen noch kurzfristig möglich

15:50
18.08.2020
Für das Corona-Konzertexperiment mit Popsänger Tim Bendzko sind noch kurzfristige Anmeldungen möglich. Wer noch teilnehmen will, kann sich am Donnerstag oder Freitag am Veranstaltungsort in der Arena Leipzig registrieren lassen. Mit der Möglichkeit zu den Nachmeldungen reagiere man auf großes Interesse und entsprechende Anfragen, teilten die Organisatoren am Dienstag mit.

In der regulären Anmeldezeit hatten sich für das Experiment am Samstag 2210 Menschen zwischen 18 und 50 Jahren registrieren lassen. Angepeilt hatten die Forscher ursprünglich 4200 Teilnehmer.

Das Konzertexperiment „Restart-19“ ist ein gemeinsames Projekt der Länder Sachsen-Anhalt und Sachsen. Ziel der Forscher der Universitätsmedizin Halle ist, ein mathematisches Modell zu entwickeln, mit dem das Risiko eines Corona-Ausbruchs nach Großveranstaltungen berechnet werden kann. Derzeit sind große Kultur- und Konzertveranstaltungen untersagt.