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Corona-Fälle bei Fortuna Düsseldorf: Nana Ampomah und Dawid Kownacki infiziert

07:29
15.08.2020
Bei den beiden mit dem Coronavirus infizierten Profis des Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf handelt es sich um Nana Ampomah und Dawid Kownacki. Das meldet die Düsseldorfer „Rheinische Post“ (Onlineausgabe) unter Berufung auf Mannschaftskreise. Der Verein hatte am Freitagabend bekanntgegeben, dass es zwei Corona-Fälle im Kader gibt, die Namen der Betroffenen allerdings nicht genannt. Die gesamte Mannschaft sowie das Trainer- und Funktionsteam wurden bis auf Weiteres in häusliche Quarantäne geschickt.

Fortuna Düsseldorf bestritt noch am frühen Freitagabend sein erstes Testspiel gegen den Fünftligisten TSV Meerbusch. Offenbar hatten bis zum Anpfiff der Partie die Testergebnisse nicht vorgelegen. Ampomah und Kownacki waren beide bei dem Spiel dabei. Die Mannschaft wurde nach Abpfiff informiert.

Stefanie Heitmann

Rettungsschwimmer auf Langeoog haben im Corona-Sommer weniger Stress

06:28
15.08.2020
Rettungsschwimmer an der Nordseeküste haben während der Corona-Pandemie mitunter etwas weniger Stress. Die Menschen seien bezüglich der Baderegeln disziplinierter und „wir haben extrem wenig Konflikte“, sagte der Langeooger Wachführer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ludger Roters. „Ob das direkt mit Corona zusammenhängt, weiß ich nicht. Aber ich glaube, die Leute sind froh, wenn sie am Strand sein können und genießen die Zeit.“ Dass der Zugang für Tagestouristen auf Langeoog reglementiert ist, macht sich laut Roters besonders bemerkbar - denn die Dauergäste kennen die Nordsee mit ihren besonderen Bedingungen wie Ebbe und Flut ohnehin gut und halten sich an die Regeln.

Bei den Rettungseinsätzen sieht DLRG-Sprecher Achim Wiese keine Unterschiede zu den Zeiten vor der Pandemie. „Zu Saisonbeginn war es an der Küste aber sehr schwierig, weil einige Stationen nicht komplett besetzt werden konnten. Das Problem war, dass wir die Einsatzkräfte nicht unterbringen konnten aufgrund der Abstandsregelung“.

Einsätze gebe es immer, erklärte Wiese. „Und wir haben besonders viele Einsätze, wenn gutes Wetter ist.“ Am vergangenen Hitze-Wochenende seien fünf Menschen in Niedersachsen ertrunken, allerdings im Binnenland. „Die Küsten sind sicher. Weil dort zu den Zeiten eine Aufsicht da ist.“ Nach einer Zwischenbilanz der DLRG passierten mehr als 90 Prozent der tödlichen Unfälle im Binnenland - insbesondere an unbewachten Badestellen. Niedersachsen hatte demnach in den ersten sieben Monaten des Jahres nach Bayern und Nordrhein-Westfalen die meisten Todesfälle - mindestens 24. In ganz Deutschland ertranken in der Zeit mindestens 192, in der deutschen Nord- und Ostsee mindestens zehn (drei in der Nord-, sieben in der Ostsee).

Stefanie Heitmann