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Erste Berliner Schule schließt wieder wegen eines Corona-Falls

10:17
13.08.2020
In Berlin hat die erste Schule kurz nach den Sommerferien wegen eines möglichen Corona-Falls zunächst wieder geschlossen. Eine Lehrkraft habe angegeben, positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden zu sein, teilte der Bezirk am Donnerstag mit. Die Bestätigung des Gesundheitsamts stehe noch aus. Zuvor hatte der RBB berichtet. «Es handelt sich um eine vorsorgliche, wohl eintägige Schließung dieser einen Schule», teilte die Senatsverwaltung für Bildung am Donnerstag mit.

Der Unterricht in Berlin hatte am Montag begonnen - ohne Mindestabstand, dafür mit Maskenpflicht in Schulgebäuden außer im Unterricht und Hygienekonzept. Der Schritt war heftig umstritten. Unter anderem die Bildungsgewerkschaft GEW hatte eine Öffnung in dieser Form als fahrlässig kritisiert und kleinere Lerngruppen und eine Mischung aus Präsenzunterricht und häuslichem Lernen gefordert. Die Wirtschaft wiederum hatte sich trotz Corona-Pandemie für einen Schulbeginn mit Präsenzunterricht für alle Schüler ausgesprochen.

Patrick Reichelt

Tui-Chef: So gut wie alle Rückerstattungen durch - viele Umbuchungen

09:57
13.08.2020
Bei Tui haben die meisten Kunden, die wegen der Corona-Risiken ihre Reise absagten, ihr Geld inzwischen erstattet bekommen. „Bis Ende Juli war weitgehend alles zurückgezahlt“, sagte Konzernchef Fritz Joussen am Donnerstag. Es sei aber erfreulich, dass sich viele Urlauber auch für Umbuchung statt Stornierung entschieden hätten. Oft seien Gutscheine genutzt und Reisen verschoben worden. Darüber hinaus gelte: „Wir haben gute Neubuchungen.“

Wegen der in etlichen Fällen schleppenden Rückerstattung von Anzahlungen oder Ticketpreisen hatte es Kritik an Reise- und Luftverkehrsunternehmen gegeben. Vor allem bei der Lufthansa warten zahlreiche Kunden noch immer auf ihr Geld.

Für Tui berichtete Joussen von rund 1,7 Millionen Neubuchungen seit der schrittweisen Wiederaufnahme des Geschäfts im Juni. „Das ist nicht wenig, das ist ganz schön viel“, meinte er mit Blick auf die insgesamt angespannte Lage der Touristikbranche. Auch die Zahlen für den Sommer 2021 sähen mittlerweile „sehr vielversprechend“ aus. Das Kreuzfahrtgeschäft stabilisiere sich ebenfalls wieder.

Wir wissen nicht, ob es noch mal einen Lockdown geben kann, warnte der Tui-Chef. „Deshalb ist es wichtig, dass wir uns um Kreditlinien nicht noch einmal kümmern müssen.“ Am Mittwoch hatten Tui und das Wirtschaftsministerium eine Aufstockung des staatlichen Milliardendarlehens für die Hannoveraner bekanntgegeben. Ein Einstieg des Bundes wie bei der Lufthansa wäre im Herbst nun denkbar.

Patrick Reichelt

Kieler Woche trotz Corona mit Windjammer-Parade

09:34
13.08.2020
 Vieles ist aufgrund der Corona-Pandemie anders bei der diesjährigen Kieler Woche (5. bis 13. September), doch ein Traditionsevent bleibt: Die Windjammer-Parade am zweiten Veranstaltungs-Samstag findet statt, wie die Stadt Kiel am Donnerstag mitteilte. In diesem Jahr werde sie zudem zur Segelparade für alle. Alle Segler - egal ob privat oder geschäftlich, modern oder traditionell – konnten sich den Angaben zufolge für eine Teilnahme anmelden. Um das Gesamtbild zu schärfen, werden alle Schiffe die offizielle Kieler-Woche-Flagge mit dem Kreuzknoten hissen.

Insgesamt werden 120 Segelschiffe an der Windjammer-Segelparade teilnehmen. „Von der Resonanz waren wir begeistert“, sagte der Leiter des Kieler-Woche-Büros, Philipp Dornberger. Angeführt wird die Parade demnach von der Bark „Alexander von Humboldt II“, die zuletzt 2012 an der Spitze gesegelt ist.

Bei der diesjährigen Kieler Woche stehen das Segelprogramm, neue digitale Formate, reale Erlebnisse und Events mit kleineren Zuschauerzahlen im Mittelpunkt. Bei allen Veranstaltungsarealen gilt, dass vorab reserviert werden muss, damit Regeln eingehalten werden können. Frei zugängliche Veranstaltungsflächen wird es nach Angaben der Stadt nicht geben.