Letztes Update:
20200807052759
Kapitel

Donnerstag, 6. August

Was am Donnerstag, 6. August, wichtig war

20:22
06.08.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • Im Land Bremen gibt es aktuell 65 (+0) aktive Corona-Infektionen. Die Zahl der insgesamt bestätigten Corona-Fälle beträgt 1801 (+6). 1680 (+6) Personen gelten als genesen. Die Zahl der in Folge einer Corona-Infektion Verstorbenen bleibt konstant mit 56. 
  • Die CDU in Bremen fordert eine Maskenpflicht an Schulen.
  • Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) setzt sich für eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes auf 24 Monate ein. 
  • Niedersachsen will ein Bußgeld von 150 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen einführen.


Deutschland und die Welt:
  • Nun hat es Facebook doch getan und ein Video mit Corona-Falschinformationen von US-Präsident Donald Trump gelöscht. Dieser versuchte seinen Post später zu relativieren.
  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ordnete wie erwartet eine Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten ab kommendem Samstag an. 
  • Eine deutliche Mehrheit der Deutschen erwartet noch in diesem Jahr eine erneute Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des „Spiegel“ hervor.

Parteinachwuchs fordert Party-Möglichkeiten in Corona-Zeiten

20:19
06.08.2020
Nachwuchspolitiker fordern für Jugendliche auch in Corona-Zeiten Möglichkeiten zum Feiern. In einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur appellierten Vertreter der Nachwuchsorganisationen der Bundestagsparteien vor allem an die Gemeinden, dazu Gelegenheiten zu schaffen. Gleichzeitig riefen sie Jugendliche zur Umsicht auf. Hintergrund sind Diskussionen über „Corona-Partys“, auf denen Schutzregeln missachtet werden.

Eine Sprecherin des SPD-Nachwuchses, der Jungsozialisten, sagte, es gebe zwar kein festgeschriebenes „Recht auf Party“. Jugendliche verdienten es jedoch, dabei unterstützt zu werden, sich eigene sichere Räume zu erschließen. Der Sprecher der Grünen Jugend, Georg Kurz, meinte: „Nur wenn Kommunen Freiräume zulassen, Flächen ausweisen und ausreichend attraktive Angebote schaffen, können Party und Coronaschutz zusammengehen.“