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Corona-Pandemie belastet Beiersdorf - Ergebnisrückgang erwartet

07:23
06.08.2020
Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf hat im ersten Halbjahr infolge der Corona-Krise erheblich weniger verdient als im Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sank von 593 Millionen auf 472 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Nach Steuern verblieben dem Nivea-Hersteller 291 Millionen Euro nach 417 Millionen im Vorjahr.

Die Umsätze der Hamburger sanken wie bereits bekannt bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie Währungseffekte um 10,7 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro, sowohl im Konsum- als auch im Klebstoffgeschäft verzeichnete Beiersdorf organisch prozentual zweistellige Rückgänge.

Jan-Felix Jasch

Bas HANDOUT - 05.08.2020, Antarktis, ---: Dieses undatierte Foto zeigt junge und ausgewachsene Kaiserpinguine einer Kolonie die sich sonnen und im Schnee liegen. Mittels eines satellitengestützten Kartierungssystems wurden im Rahmen der Studie British Antarctic Survey (BAS) in der Antarktis elf neue Kolonien von Kaiserpinguinen entdeckt. Foto: Bas/PA Media/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++ Credit: dpa

Antarktis-Saison beginnt: Corona-Quarantäne für Wissenschaftler

06:59
06.08.2020
Die Antarktis ist bis heute der einzige Corona-freie Kontinent der Erde. Damit das so bleibt, sollen jetzt auch Wissenschaftler vor einer Antarktis-Expedition zwei Wochen in Quarantäne in Neuseeland. Das erste internationale Team, das die diesjährige Forschungssaison eröffnen soll, werde am Freitag aus den USA erwartet, teilte die Regierung Neuseelands am Donnerstag mit. Die Gruppe muss nun auf eigene Kosten 14 Tage in Selbstisolation. Vor dem Aufbruch ins Eis am 24. August würden alle Teilnehmer zudem zwei Mal auf das Coronavirus getestet.

„Die Unterstützung durch Neuseeland ist entscheidend für die Sicherheit und das Wohlergehen von Menschen in der Antarktis, einschließlich Neuseeländern, und für die Fortsetzung wichtiger langfristiger Forschung“, sagte Außenminister Winston Peters.

Alle Antarktis-Programme werde in diesem Jahr wegen der Pandemie auf ein Minimum reduziert. Normalerweise nehmen bis zu 3000 Menschen pro Jahr an Forschungen auf dem Südkontinent teil. Die Saison dauert von August bis März. In diesem Jahr wird die Zahl voraussichtlich 800 nicht übersteigen.

Jan-Felix Jasch