Letztes Update:
20200804151231

Innensenator Grote muss wegen Umtrunks 1000 Euro Bußgeld zahlen

14:27
04.08.2020
Hamburgs Innensenator Andy Grote muss wegen Verstoßes gegen Corona-Regeln im Zusammenhang mit einem Umtrunk zu seiner Wiederernennung 1000 Euro Bußgeld zahlen. Das teilte der SPD-Politiker am Dienstag selbst mit. „Nach erkennbar intensiver und sorgfältiger Prüfung des Sachverhalts durch die Bußgeldstelle ist mir nun der abschließende Bescheid zugegangen.“ Demnach habe er zwar keine verbotene Feier, aber „eine private Zusammenkunft veranstaltet“ und damit gegen die damals geltende Corona-Eindämmungsverordnung verstoßen. „Ich akzeptiere das Ergebnis ohne Einschränkungen und habe das Bußgeld umgehend überwiesen“, erklärte Grote. „Das Treffen war in jedem Fall ein schwerer Fehler, der mir aufrichtig leid tut.“

Jan-Felix Jasch

Sexarbeit in Berlin nach Corona-Unterbrechung bald wieder erlaubt

14:55
04.08.2020
Nach monatelangem Verbot wegen der Corona-Pandemie wird Sexarbeit in Berlin schrittweise wieder erlaubt. Das entschied der Berliner Senat am Dienstag. Demnach dürfen sexuelle Dienstleistungen ohne Geschlechtsverkehr ab 8. August wieder angeboten werden. Das betrifft etwa Domina-Studios. Ab 1. September sollen dann unter strengen Hygieneauflagen auch sexuelle Dienstleistungen mit Geschlechtsverkehr wieder zulässig sein, wie die Gesundheitsverwaltung mitteilte.

Im Hinblick auf die oft sehr prekäre Situation von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern seien Lockerungen in dem Bereich „aus gesundheits-, aber auch aus frauenpolitischer Sicht“ geboten, hieß es. „Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Betroffenen aufgrund wirtschaftlicher Notlagen in Abhängigkeitsverhältnisse geraten und im Verborgenen unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen ihrer Tätigkeit nachgehen.“

Jan-Felix Jasch