Letztes Update:
20200802180106

Hamburger Polizei sprengt Fetisch- und Swinger-Partys

11:58
02.08.2020
Die Hamburger Polizei hat eine Fetisch-Party und eine Swinger-Party gesprengt. In beiden Fällen war massiv gegen die Corona-Regeln verstoßen worden, wie ein Sprecher sagte. So hätten im Keller einer Sexboutique auf der Reeperbahn etwa 65 teils in Lack und Leder gekleidete Menschen in der Nacht zum Sonntag gefeiert. Bei lautstarker Musik vom DJ und mit Lichtorgel und Nebelmaschine sei auch getanzt worden. Viel zu viele Menschen hätten sich auf zu engem Raum befunden. „Die Luft war stark verbraucht“, sagte der Sprecher.

Im Hamburger Bezirk Bergedorf sei über Facebook unter dem Motto „Your Pride Fuck is not cancelled“ offenkundig zu einer Sexparty aufgerufen worden. Sogar einen Shuttle-Service vom S-Bahnhof Tiefstack habe es gegeben. Als die Polizei einem Shuttlebus gefolgt sei, hätten die Beamten in einem leerstehenden und nach außen abgedunkelten Firmengebäude mehrere Dutzend teils leicht bekleidete Gäste angetroffen. Es habe sich um eine „sexuell offene Veranstaltung“ mit Séparées und ausliegenden Kondomen gehandelt. Außerdem sei getanzt worden. In beiden Fällen seien Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden.

Zwei weitere Corona-Infektionen nach Baby-Begrüßungsparty

11:09
02.08.2020
Das Corona-Geschehen nach einer Baby-Begrüßungsparty bei Hagenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) weitet sich weiter aus. Von den sieben neuen Fällen, die das Landesamt für Gesundheit und Soziales am Samstag für ganz Mecklenburg-Vorpommern meldete, entfielen zwei auf dieses Geschehen, wie ein Landkreissprecher am Sonntag sagte. Damit liegt die Zahl der Infizierten nach dem Familienfest nunmehr bei 17. Am Montag sollen weitere Kontaktpersonen getestet werden. Rund 160 Personen sind den Angaben zufolge in Quarantäne.

Für den Landkreis Ludwigslust-Parchim waren am Samstag insgesamt sechs neue Corona-Infektionen gemeldet worden neben einer in Rostock. Die vier weiteren Fälle in dem Kreis betreffen andere Regionen, wie es hieß. Darunter sind auch Urlaubsrückkehrer, wie NDR 1 Radio MV unter Berufung auf die Leiterin des Gesundheitsamtes Ute Siering, berichtete.