Letztes Update:
20200731202457

Was am Freitag, 31. Juli, wichtig war

20:24
31.07.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • Das Gesundheitsressort hat sieben neue Fälle gemeldet, womit die Zahl in Bremen auf insgesamt 1784 wächst. Davon sind 1656 (+9) Menschen wieder genesen. Die Zahl der Gestorbenen bleibt bei 56.
  • Am Bremer Flughafen hat das Corona-Testzentrum seinen Betrieb aufgenommen. Reisende aus Risikogebieten wie der Türkei können sich dort nun auf den Virus untersuchen lassen. 
Deutschland und die Welt:

  • Der deutsche Einzelhandel hofft auf mehr Disziplin bei Corona-Regeln. Bei einem zweiten Lockdown seien viele Unternehmen nicht mehr zu retten, warnte der Präsident des Handelsverbandes Deutschland, Josef Sanktjohanser.
  • Die Konjunktur in Frankreich ist im zweiten Quartal drastisch eingebrochen. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte um 13,8 Prozent, fiel damit aber geringer aus als erwartet.
  • Die niederländische Fluggesellschaft KLM will bis zu 5000 Vollzeitstellen abbauen.
  • Inmitten der Coronavirus-Pandemie werden Millionen Amerikaner ihr wegen der Krise zeitweise deutlich erhöhtes Arbeitslosengeld verlieren. US-Präsident Donald Trumps Republikaner und die Demokraten im Kongress konnten sich nicht auf eine Verlängerung der Erhöhung des Arbeitslosengeldes um 600 US-Dollar pro Woche verständigen. 

Max Seidenfaden

Corona-Ausbruch in hessischem Seniorenheim - 26 Infizierte

20:01
31.07.2020
In einem Seniorenheim im hessischen Niedernhausen sind 19 Bewohner und sieben Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Verwaltung des Rheingau-Taunus-Kreises am Freitag mit. Einige Befunde stünden noch aus. Insgesamt wurden am Donnerstag 180 Menschen - Bewohner, Personal und Kontaktpersonen - getestet. Bisher gehe es allen gut, drei Bewohner litten an einem trockenen Husten. Eine Person werde stationär im Krankenhaus behandelt.

Patrick Reichelt

EU-Kommission billigt spanischen Milliardenfonds für Unternehmen

19:45
31.07.2020
Spanien darf Unternehmen in der Corona-Krise mit Kapitalspritzen aus einem Zehn-Milliarden-Euro-Fonds unterstützen. Die EU-Kommission billigte die Hilfsmaßnahme am Freitag. Der Solvenzhilfefonds soll Unternehmen den Zugang zu Finanzmitteln erleichtern. Konkret geht es um Kredite und Rekapitalisierung.

Dabei sei sichergestellt, dass der Staat für das von den Steuerzahlern übernommene Risiko hinreichend vergütet werde, erklärte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Außerdem gebe es Anreize für einen baldmöglichen Ausstieg des Staates und Auflagen für die begünstigten Unternehmen, etwa ein Verbot von Boni und Dividenden.

Spanien gehört zu den von der Corona-Pandemie am schlimmsten betroffenen EU-Staaten. Die Wirtschaftsleistung brach im zweiten Quartal so stark ein wie noch nie: um 18,5 Prozent, wie das nationale Statistikinstitut am Freitag in Madrid schätzte.

Patrick Reichelt