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Schauspieler Bryan Cranston spendet nach Corona-Infektion Blutplasma

06:16
31.07.2020
 „Breaking-Bad“-Star Bryan Cranston (64) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab der Hollywoodstar am Donnerstag (Ortszeit) in einer Videobotschaft auf Instagram bekannt. „Ich bin einer der Glücklichen“, sagte Cranston. Er habe nur leichte Beschwerden gehabt. In einem Video, mit weißer Schutzmaske, zeigt sich Cranston in einer Einrichtung in Los Angeles beim Spenden von Blutplasma für die Corona-Forschung.

„Zieht die verdammten Masken an, wascht eure Hände und haltet Abstand“, ruft der Schauspieler seine Fans auf. Auch er habe die Pandemie satt, räumt Cranston ein, aber alle müssten sich noch eine Weile gedulden.

Der Schauspieler wurde als Drogenkoch mit der Fernsehserie „Breaking Bad“ weltberühmt. Darin spielte er den krebskranken Chemielehrer Walter White, der für seine Familie vorsorgen will und deshalb unter dem Decknamen Heisenberg Crystal Meth produziert.

Max Seidenfaden

Handel bittet Verbraucher um mehr Disziplin bei Corona-Regeln

05:51
31.07.2020
Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen hat der deutsche Einzelhandel die Verbraucher aufgefordert, wieder mehr Disziplin bei der Einhaltung der Corona-Regeln an den Tag zu legen. Bei einem zweiten Lockdown seien viele Handelsunternehmen nicht mehr zu retten, warnte am Freitag der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser.

„Es erfüllt mich mit großer Unruhe, dass es viele offenbar nicht mehr so genau mit der Einhaltung der Regeln nehmen und die Zahl der Infizierten wieder steigt“, sagte Sanktjohanser. Er appellierte an das Verantwortungsgefühl der Verbraucher: „Lassen Sie uns das Erreichte nicht kaputt machen.“ Auch im Interesse des Einzelhandels gelte es, eine zweite Welle der Pandemie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu vermeiden.

Die Corona-Krise werde den Handelsunternehmen abseits des Lebensmittelhandels voraussichtlich Umsatzeinbußen von 40 Milliarden Euro bescheren. Dies könne 50 000 Handelsstandorte in Deutschland die Existenz kosten, sagte der Verbandspräsident. „Wenn schon die erste Welle der Pandemie solch dramatische Folgen im Handel hervorruft, möchte ich mir eine zweite nicht vorstellen. Für viele Händler gäbe es bei erneuten Einschränkungen oder gar einer zweiten Phase des Lockdowns keine Chance mehr, der Insolvenz zu entgehen.“

Max Seidenfaden