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20200730174147

Elf neue Fälle in Bremen - ein weiterer Todesfall

15:46
30.07.2020
Das Gesundheitsressort hat elf neue Fälle in Bremen gemeldet. Bei acht Fällen handelt es sich um Mitglieder einer Großfamilie. Die Zahl der Corona-Fälle steigt damit auf insgesamt 1777. Davon haben sich 1647 erholt (+2). Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, wodurch sich die Zahl der Todesfälle auf 56 erhöht. 

Patrick Reichelt

Stahlkonzern ArcelorMittal in den roten Zahlen

15:34
30.07.2020
Der Stahlkonzern ArcelorMittal leidet unter der wegbrechenden Nachfrage im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. So musste das Unternehmen im zweiten Quartal einen Verlust hinnehmen. Der Nettoverlust betrug in den Monaten April bis Juni 559 Millionen US-Dollar, wie der Konkurrent von Thyssenkrupp am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Im Vorjahr stand ein Fehlbetrag von 447 Millionen Dollar zu Buche. Der operative Gewinn (Ebitda) wurde mit 707 Millionen Dollar mehr als halbiert, lag aber über der vom Unternehmen im Mai gegebenen Prognose von 400 bis 600 Millionen Dollar.

Das erste Halbjahr und besondere das zweite Quartal sei eine der schwierigsten Zeiten in der Geschichte des Unternehmens gewesen, erklärte Vorstandschef Lakshmi Mittal. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie brach die Stahlproduktion von ArcelorMittal ein. Der Umsatz knickte von 19,3 Milliarden auf rund 11 Milliarden Dollar ein. Jetzt sieht Mittal Anzeichen dafür, dass sich die Geschäfte wieder langsam belebten

Patrick Reichelt

Weißes Haus „nicht optimistisch“ bei neuem Corona-Hilfspaket

15:07
30.07.2020
Im Streit um ein neues Corona-Hilfspaket in den USA zeichnet sich trotz der auslaufenden Unterstützung für Millionen Arbeitslose keine Einigung ab. „Ich bin nicht optimistisch, dass wir irgendeine Art von umfassender Übereinkunft erreichen werden“, sagte der Stabschef des Weißen Hauses, Mark Meadows, am Mittwoch (Ortszeit) in Washington. Meadows war zuvor mit der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, der Demokratin Nancy Pelosi, zusammengekommen. Pelosi kritisierte das Hilfspaket des Weißen Hauses und der Führung der Republikaner anschließend als unzureichend.

Die Republikaner haben einen Vorschlag für ein neues Corona-Hilfspaket mit einem Volumen von rund einer Billion US-Dollar (860 Milliarden Euro) vorgelegt. Aus Sicht der Demokraten reicht das nicht aus. Besonders umstritten ist die zusätzliche Unterstützung des Bundes für Arbeitslose in Höhe von 600 Dollar pro Woche, die bislang zusätzlich zu der Hilfe der Bundesstaaten gezahlt wird und die die Republikaner deutlich reduzieren wollen. Das zugrundeliegende Hilfspaket vom März läuft Ende des Monats aus. Der Schutz säumiger Mieter vor Räumung endete bereits am vergangenen Freitag.

Max Seidenfaden