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20200725170216

Ruhani dämpft Hoffnungen auf baldiges Ende der Corona-Krise in Iran

12:03
25.07.2020
Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Corona-Krise in dem Land gedämpft. Die Menschen sollten nicht annehmen, dass das Problem kurzfristig und in ein paar Wochen gelöst sei, sagte Ruhani am Samstag. Solange kein wirksamer Impfstoff hergestellt worden sei, werde Corona auch bleiben. „Wir sollten längerfristig denken und uns jetzt schon auf das nächstes Jahr vorbereiten“, sagte der Präsident nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.

Ruhani verteidigte auch seine Lockerungspolitik: „Einschränkungen sind ja auch problematisch, da sie negative finanzielle Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben.“

Die von Ruhani seit Mai eingeführten Lockerungen haben nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums dazu geführt, dass die Bevölkerung die Vorschriften und die Pandemie nicht mehr ernst nimmt. Die Fallzahlen sind in den vergangenen Wochen wieder angestiegen. Alleine in den letzten sieben Tagen gab es über 1500 Corona-Tote im Iran. Die Zahl der Todesopfer liegt aktuell bei 15.484, die der bisher nachgewiesenen Infektionen bei 288.839, so das Gesundheitsministerium am Samstag.

Stefanie Heitmann

Maskenpflicht auch auf Straßen: Belgien verschärft Corona-Regeln

08:49
25.07.2020
In Belgien sind wegen steigender Covid-19-Fallzahlen neue Maßnahmen in Kraft getreten. Von diesem Samstag an muss auch auf Märkten, in Einkaufsstraßen und öffentlichen Gebäuden eine Maske getragen werden. Zudem werden in gastronomischen Betrieben die Kontaktinformationen der Gäste für 14 Tage gespeichert. Eine Maskenpflicht gilt dort auch, allerdings nicht, wenn die Besucher an einem Tisch sitzen.

Bereits vor diesem Samstag musste wegen der Corona-Pandemie in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften und zum Beispiel in Gotteshäusern, Kinos und Museen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Die Zahl der entdeckten Corona-Infektionen stieg in Belgien zuletzt wieder deutlich an. So wurden im Zeitraum zwischen dem 15. und 21. Juli täglich rund 216 neue Covid-19-Fälle gezählt, was im Vergleich zu den sieben Tagen davor einem Anstieg um 63 Prozent entspricht. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle in Belgien belief sich damit auf knapp 65.200, die Zahl der Toten wurde zuletzt mit 9817 angegeben.

Stefanie Heitmann