Letztes Update:
20200723102752

Das war am Montag, 20. Juli, wichtig

20:28
20.07.2020
Bremen und Niedersachsen
  • Das Bremer Gesundheitsressort vermeldet einen neuen Corona-Fall in Bremen. Damit stieg die Zahl der Infektionen im Land Bremen auf 1720, davon sind 39 Fälle aktiv
  • Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Niedersachsen liegt nun bei 14 001. Davon sind insgesamt 12 970 Menschen wieder genesen.
  • Der Landkreis Vechta will nach dem Corona-Ausbruch unter Mitarbeitern eines Schlachthofes in Lohne weitere Kontaktpersonen ermitteln. 

Deutschland und die Welt
  • Eine breit angelegte Corona-Impfung könnte nach Meinung der Chefwissenschaftlerin der Weltgesundheitsorganisation WHO Mitte 2021 erfolgen.
  • In Frankreich gilt im Kampf gegen das Coronavirus seit Montag eine verschärfte Maskenpflicht. In öffentlichen geschlossenen Räumen muss dort nun verbindlich eine Schutzmaske getragen werden. 
  • Die Corona-Krise macht der deutschen Stahlindustrie weiterhin schwer zu schaffen. Auch im Juni lag die Rohstahlerzeugung mit 2,6 Millionen Tonnen um 27 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
  • Deutschlands größter Fleischkonzern Tönnies hat konkrete Schritte für Veränderungen im Unternehmen angekündigt: So sollen bis zum 1. September 1000 Werksvertragsangestellte direkt in Rheda-Wiedenbrück einen Vertrag erhalten. 

Patrick Reichelt

Lübecks Bürgermeister kündigt Maskenpflicht für einige Plätze an

20:28
20.07.2020
Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) will für einige Orte in Lübeck Zugangsbeschränkungen und eine Maskenpflicht anordnen. Das betreffe den Drehbrückenplatz und die Clemensstraße in der Innenstadt sowie den Carlebachpark im Hochschulstadtteil, sagte eine Stadtsprecherin am Montag. Kontrollen am Wochenende hätten gezeigt, dass sich dort trotz aller Appelle vor allem abends viele Menschen versammelten und die coronabedingten Abstandsregeln nicht eingehalten würden. Die Situation in der Lübecker Fußgängerzone sowie in Travemünde habe sich dagegen am Wochenende als unproblematisch erwiesen, sagte die Sprecherin.

Lindenau hatte am Sonnabend auf der Internetseite der Stadt die Menschen ermahnt, den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 1,50 Metern einzuhalten, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern. Das Virus sei nicht besiegt und jeder Einzelne trage die Verantwortung dafür, dass es nicht zu einem erneuten Lockdown komme, sagte Lindenau.

Patrick Reichelt

EU-Gipfel nimmt Verhandlungen im Finanzstreit wieder auf

20:14
20.07.2020
Die EU-Staaten haben am Montagabend ihre Verhandlungen über das Corona-Krisenpaket und den EU-Haushaltsrahmen wieder aufgenommen. Auf dem Tisch liegt ein neuer Kompromissvorschlag von EU-Ratspräsident Charles Michel, der den ganzen Tag über vorbereitet wurde. Dafür war die Gipfelrunde seit dem frühen Montagmorgen unterbrochen. Erwartet wurden noch stundenlange Verhandlungen.

Konsens gibt es nach Angaben aus EU-Kreisen aber bereits bei der lange umstrittenen Ausgestaltung des Konjunktur- und Investitionsprogramms zur Abfederung der Folgen der Corona-Pandemie. Nach dem am Montagabend verteilten Papier soll es Zuschüsse in Höhe von 390 Milliarden Euro sowie Kredite in Höhe von 360 Milliarden Euro ermöglichen. Die geplante Gesamtsumme von 750 Milliarden Euro bleibt damit wie vor Wochen vorgeschlagen. Lediglich das Verhältnis von Zuschüssen und Krediten wird verändert.

Vanessa Ranft