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20200723102752

Hongkong verschärft Maßnahmen nach neuem Corona-Ausbruch

11:51
20.07.2020
Infolge eines neuen Coronavirus-Ausbruchs in Hongkong hat die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungsregion die Schutzmaßnahmen erneut verschärft. Nachdem bereits die Schulen eine Woche vor dem eigentlichen Beginn der Sommerferien geschlossen wurden, müssen seit Montag auch alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes zu Hause arbeiten.

Außerdem trat erstmals in der Metropole mit ihren mehr als sieben Millionen Einwohnern eine generelle Maskenpflicht in Kraft. Die Regel gilt sowohl im Nahverkehr als auch in öffentlichen Gebäuden. Auf Empfehlung der Behörden hatten zuvor allerdings ohnehin schon fast alle Hongkonger freiwillig in der Öffentlichkeiten einen Mund-Nasen-Schutz getragen.

Wie die Behörden mitteilten, stieg die Zahl der Infizierten am Montag erneut um 73 Fälle, was für Hongkonger Verhältnisse ein sehr hoher Wert ist. Am Sonntag waren 108 Infektionen gemeldet worden - so viele wie noch nie an einem Tag.

Patrick Reichelt

Präsident des bolivianischen Fußball-Verbandes an Covid-19 gestorben

11:17
20.07.2020
Der Präsident des bolivianischen Fußball-Verbandes, César Salinas, ist an den Komplikationen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das teilte der Verband am Sonntag (Ortszeit) mit. Salinas wurde 58 Jahre alt. Der frühere Vorsitzende des bolivianischen Clubs The Strongest wurde 2018 Präsident des nationalen Fußballverbandes. Dadurch hatte Salinas auch einen Sitz im Exekutivkomitee der südamerikanischen Fußball-Konföderation Conmebol inne.

Patrick Reichelt

Absatz bei Renault bricht wegen Corona-Krise ein

10:44
20.07.2020
Wegen der Corona-Krise ist der Absatz des französischen Autokonzerns Renault im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 34,9 Prozent eingebrochen. Von Januar bis Ende Juni wurden rund 1,26 Millionen Fahrzeuge verkauft, teilte der Hersteller am Montag in Boulogne-Billancourt bei Paris mit.

In Europa fiel der Rückgang um 41,8 Prozent auf rund 624 000 Fahrzeuge überdurchschnittlich aus. Im Juni zogen die Verkäufe wieder an. Die wichtigsten Märkte weltweit sind für Renault und seine Tochtergesellschaften Frankreich, Russland und Deutschland.

Renault geriet in den vergangenen Monaten in finanzielle Schwierigkeiten. Der Konzern kann inzwischen einen staatlich garantierten Kredit von bis zu fünf Milliarden Euro in Anspruch nehmen. Der aus Italien stammende Automanager Luca de Meo amtiert seit Monatsbeginn als neuer Generaldirektor. Von dem früheren Seat-Chef wird in Frankreich ein Strategieplan erwartet. Das Unternehmen hatte bereits den sozialverträglichen Abbau von weltweit rund 15 000 Stellen angekündigt, um wieder aus der Krise zu kommen.

Patrick Reichelt