Infolge eines neuen Coronavirus-Ausbruchs in Hongkong hat die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungsregion die Schutzmaßnahmen erneut verschärft. Nachdem bereits die Schulen eine Woche vor dem eigentlichen Beginn der Sommerferien geschlossen wurden, müssen seit Montag auch alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes zu Hause arbeiten.
Außerdem trat erstmals in der Metropole mit ihren mehr als sieben Millionen Einwohnern eine generelle Maskenpflicht in Kraft. Die Regel gilt sowohl im Nahverkehr als auch in öffentlichen Gebäuden. Auf Empfehlung der Behörden hatten zuvor allerdings ohnehin schon fast alle Hongkonger freiwillig in der Öffentlichkeiten einen Mund-Nasen-Schutz getragen.
Wie die Behörden mitteilten, stieg die Zahl der Infizierten am Montag erneut um 73 Fälle, was für Hongkonger Verhältnisse ein sehr hoher Wert ist. Am Sonntag waren 108 Infektionen gemeldet worden - so viele wie noch nie an einem Tag.