Letztes Update:
20200827124306

China impft Tausende versuchsweise gegen Coronavirus

10:13
25.08.2020
Seit einem Monat haben in China schon Mitarbeiter im Gesundheitswesen und andere Risikogruppen experimentelle Impfstoffe verabreicht bekommen. Das Impfprogramm sei Ende Juli mit einer Notverordnung erlaubt worden, erklärten Gesundheitsvertreter nach Medienberichten. Es werde erwogen, die versuchsweisen Impfungen auf Arbeiter auf Märkten, im Transportwesen und Dienstleistungsbereich auszuweiten, um neue Ausbrüche im Herbst und Winter zu verhindern.

Nach Angaben der Gesundheitskommission in Peking vom Dienstag gibt es gegenwärtig gleichwohl kaum lokale Ansteckungen in China, sondern meist nur noch importierte Fälle. Mit strengen Maßnahmen hat das Land, wo die ersten Ansteckungen mit dem Coronavirus Anfang Dezember in der Metropole Wuhan entdeckt worden waren, den Ausbruch der Atemwegserkrankung Covid-19 weitgehend in den Griff bekommen.
In der Hauptstadt Peking seien seit Ende Juli schon medizinisches Personal und Mitarbeiter in der Vorbeugung gegen die Pandemie mit einem Impfstoff des Herstellers Sinopharm geimpft worden, berichtete die Zeitung „Yicai“. Die zweite Phase der Impfungen bei Bediensteten im Transportwesen wie in Bussen, Bahnen und im Luftverkehr sowie anderes Personal laufe noch, berichtete „Yicai“.

Hinter zwei der wenigen potenziellen Impfstoffe weltweit, die ein fortgeschrittenes Entwicklungsstadium erreicht haben, stehen laut WHO chinesische Hersteller, die mit anderen Ländern in der abschließenden Phase III der Entwicklung zusammenarbeiten. In dieser praktischen Testphase soll gezeigt werden, ob ein Impfstoff tatsächlich vor einer Infektion schützt. Noch konnte das aber für keinen Impfstoff nachgewiesen werden.

dpa

Bund: Großveranstaltungen bis Ende des Jahres verbieten

07:47
27.08.2020
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will, dass Großveranstaltungen wie Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals oder Dorf-Schützenfeste bis mindestens 31. Dezember 2020 verboten bleiben. Ausnahmen könne es in Regionen mit sehr geringen Infektionszahlen geben, wenn sichergestellt sei, dass die Teilnehmer ausschließlich aus dieser Region oder aus umliegenden Regionen mit entsprechenden Entwicklungen kommen, heißt es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in einer Beschlussvorlage des Bundes für die Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag.

dpa

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