Letztes Update:
20200505120740

Frankreich will eigene Corona-App Anfang Juni fertig haben

11:56
05.05.2020
Frankreich will seine eigene Corona-Warn-App ab Anfang Juni zum Einsatz bringen. Die „StopCovid“-App, mit der der Kontakt von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen nachverfolgt werden soll, solle bis zum 2. Juni fertig sein, sagte der Staatssekretär für Digitales, Cédric O, am Dienstag dem Fernsehsender BFM Business. Die App werde dabei nicht auf die Schnittstellen von Google oder Apple zurückgreifen, erklärte O. Es gebe bei den Lösungen der US-Konzerne eine „Reihe von Problemen hinsichtlich des Schutz der Privatsphäre und der Verbindung mit dem Gesundheitssystem“, sagte er.
Ab kommender Woche werde eine Testphase der App unter realen Bedingungen beginnen, kündigte O an. Sie solle dann ab dem 2. Juni einsatzbereit sein, wenn in Frankreich ein zweiter Schritt der Lockerung der Corona-Beschränkungen geplant ist.
Die Corona-Warn-App soll mit Hilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind - und Nutzer warnen, wenn sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufhielten.
Die Konzerne haben eine technische Lösung als Basis für Corona-Apps für ihre Betriebssysteme entwickelt, auf die Länder aufsetzen können. Deutschland und mehrere andere Länder wollen diese Plattform nutzen, Frankreich und Großbritannien gehen einen eigenen Weg.

dpa

RKI erwartet derzeit keine Engpässe bei Intensivbetten

08:27
05.05.2020
Das Robert-Koch-Institut (RKI) sieht absehbar keine Probleme bei der Versorgung von Corona-Patienten in Deutschland auf Intensivstationen. "Bei der derzeitigen Dynamik muss man deutlich sagen, werden keine Engpässe prognostiziert", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. Die Voraussetzung, dass dies so bleibe, sei, dass die Zahl der Infektionen nicht weiter ansteige.
Wieler nannte es eine "sehr gute Nachricht", dass die Zahl der Neuinfektionen inzwischen stabil niedrig ist. Nach den jüngsten RKI-Zahlen erhöhte sich die Zahl der infizierten Menschen in Deutschland von Montag auf Dienstag um 685 Fälle auf 163.860.

AFP

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