Die Schweiz hebt einige ihrer Kontaktbeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie auf. Ab 11. Mai können Geschäfte, Restaurants, Museen, Bibliotheken und Schulen wieder öffnen, wie die Regierung am Mittwoch beschloss. Große Menschenansammlungen wie Konzerte und Sportveranstaltungen blieben aber verboten und in Restaurants müsse zwischen den Tischen mindestens zwei Meter Abstand bleiben, erklärte der Bundesrat. Außerdem sollen Kontakte von Infizierten zurückverfolgt werden.
Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sagte, die Krise sei noch lange nicht vorbei. Das Leben werde nicht so sein wie vor der Pandemie. Eine einfache Lösung gebe es nicht. Die Eidgenossen müssten einige Zeit mit dem Virus und seinen wirtschaftlichen Folgen leben.
In der Schweiz sind knapp 30 000 Infektionen mit Sars-Cov-2 festgestellt worden, gut 1700 Infizierte starben nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität.