Letztes Update:
20200414120405

Europäische Länder helfen Kreuzfahrt-Reedereien

07:52
14.04.2020
Mehrere europäische Länder wollen mit Schuldenerleichterungen Arbeitsplätze in der Schifffahrtsbranche sichern. "Wir sorgen für eine Liquiditätsentlastung bei den Kreuzfahrt-Reedereien und stabilisieren damit in der aktuellen Krisensituation die langjährigen Geschäftsbeziehungen der europäischen Werften", sagte der maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann, am Dienstag. Reedereien könnten jetzt den Antrag stellen, für ein Jahr Schuldentilgungen ihrer mit staatlichen Exportkreditgarantien finanzierten Kreuzfahrtschiffe auszusetzen.
Damit wollen Deutschland, Frankreich, Finnland, Italien und Norwegen negative Auswirkungen auf europäische Werften und deren Zulieferer eingrenzen. Wegen der Coronavirus-Pandemie haben Reedereien ihren Betrieb fast vollständig heruntergefahren. Schiffsbestellungen und neue Investitionen in der Branche stehen damit zur Disposition.
Neue Kreuzfahrtschiffe werden oft mit staatlichen Garantien abgesichert. Allein Deutschland sichert laut Bundeswirtschaftsministerium aktuell Zahlungsverpflichtungen für Finanzierungen in Höhe von rund 25 Milliarden Euro ab. Mit den jetzigen Entlastungen will die Bundesregierung auch das Risiko des Ausfalls von Schiffsfinanzierungen verringern.

rtr

Altmaier: Wirtschaft schrittweise wieder hochfahren

07:07
14.04.2020
Die Wirtschaft und das Alltagsleben in Deutschland werden nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schrittweise wieder hochgefahren werden. Dazu werde es sehr differenzierte Vorschläge geben, sagt der CDU-Politiker in der ARD. Ein konkretes Datum für die Rückkehr zur Normalität könne er nicht nennen. Für ihn habe aber bei allen Maßnahmen die Gesundheit Vorrang. Die große Disziplin, die die Bevölkerung gezeigt habe, sei auch in Zukunft noch nötig.

Reuters

Forschungsministerin plädiert für Mund-Nase-Schutz in Öffentlichkeit

06:01
14.04.2020
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) plädiert für das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im öffentlichen Raum als Voraussetzung für das Lockern der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise. Alle Vorsichtsmaßnahmen wie die Abstands- und Hygienegebote müssen weiterhin strikt eingehalten werden, sagte sie der „Passauer Neuen Presse“ (Dienstag). Zudem sollten sich die Bundesländer auf einheitliche übergeordnete Kriterien für die Öffnung von Schulen einigen.

epd

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