Letztes Update:
20200327160214

Frankreich meldet zweiten Coronavirus-Toten

10:26
26.02.2020
In Frankreich ist ein zweiter mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierter Mensch gestorben. Der 60-Jährige Franzose sei in Paris in einem sehr ernsten Zustand in ein Krankenhaus gebracht worden und dort in der Nacht zu Mittwoch gestorben, teilte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon mit. Dabei handelte es sich um den ersten Todesfall eines französischen Staatsbürgers in Frankreich. Mitte Februar war bereits ein 80 Jahre alter chinesischer Tourist in Frankreich gestorben.

dpa

Weitere Fälle in Hotel auf Teneriffa - Anlage bleibt abgeriegelt

10:23
26.02.2020
Das wegen Coronavirus-Fällen unter Quarantäne gestellte Hotel auf Teneriffa ist weiterhin durch die Polizei abgeriegelt. „Wir können zwar aus dem Gebäude, dürfen aber das Hotelgelände nicht verlassen“, sagte der deutsche Urlauber Lars Winkler am Mittwoch im Telefoninterview der Deutschen Presse-Agentur. „Viele Leute bleiben aber im Zimmer.“
Auslöser der Isolierung des Hotels am Dienstag im Südwesten der Insel war ein positiver Test auf den Covid-19-Erreger bei einem Touristen aus Norditalien. Neben seiner Frau wurden mittlerweile zwei weitere Italiener aus seiner Reisegruppe positiv getestet, wie die Gesundheitsbehörden der Kanarischen Inseln mitteilten. Sie werden im Krankenhaus behandelt. Insgesamt sollen sich mehr als 1000 Menschen in dem Hotel aufhalten, ein großer Teil davon seien Deutsche, schilderte der aus Wittmund in Ostfriesland stammende Winkler.
„Um zwei Uhr morgens klopfte es plötzlich an unserer Tür, dann wurde Fieber gemessen“, erzählte er. Menschen „in einer Art OP-Kleidung“ seien von Tür zu Tür gegangen und hätten die Gäste geweckt. Ob es sich dabei um Ärzte gehandelt habe, sei nicht klar. „Zudem haben wir selbst Fieberthermometer und einen Mundschutz bekommen.“
Die Situation im Hotel sei aber ruhig, viele Gäste stünden auf ihren Balkonen: „Sie harren der Dinge, die da kommen“. Kritisch beurteilte der Deutsche die Informationspolitik des Hotelmanagements und der Behörden: „Alles, was wir zum Thema wissen, haben wir aus dem Netz.“

dpa

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