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Tschechen wollen in Krise Kneipen und Bier retten

15:17
02.04.2020
Tschechien ist bekannt für seine ausgeprägte Bierkultur. Doch nun sind Gaststätten, Kneipen und Trinkstuben zwangsweise geschlossen, um die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie einzudämmen. Mit einer neuen Kampagne namens „Rette deine Kneipe“, die am Donnerstag startete, will der Brauereiverband des Landes das Schlimmste verhindern.

Im Internet können Kunden Gutscheine für ihr Lieblingslokal kaufen, um sie nach der überstandenen Krise einzulösen. Das soll helfen, die Betriebe bis zur Wiedereröffnung finanziell über Wasser zu halten. „Die Kneipe ist Teil unserer tschechischen Kultur und traditionell ein wichtiges Zentrum unseres gesellschaftlichen Lebens“, betonte der Verbandsvorsitzende Frantisek Samal.

In Schwierigkeiten sind auch viele Minibrauereien. Für sie ist ein großer Teil des Absatzmarktes weggebrochen. Noch dazu stellen sie oft unpasteurisiertes und ungefiltertes, also naturtrübes Bier her, das nicht lange haltbar ist. Für die Aktion „Rette das Bier“ haben sich nun 189 Minibrauereien zusammengetan. Sie suchen mithilfe einer Internetseite Abnehmer in ihrer Nähe.

dpa

Irans Parlamentspräsident positiv auf Corona getestet

16:27
02.04.2020
Iran Parlamentspräsident Ali Laridschani ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 62-Jährige befinde sich derzeit in Quarantäne und sei unter medizinischer Aufsicht, wie die Nachrichtenagentur Isna am Donnerstag berichtete. Das Parlament bestätigte dies.

Laridschani gehört zu den einflussreichsten Politikern der islamischen Republik. Nach jüngsten Angaben des Gesundheitsministeriums hat sich die Zahl der Corona-Toten in Iran auf 3160 erhöht, die der Infizierten auf über 50 000. Fast 4000 der Infizierten sollen in einem kritischen Zustand sein.

dpa

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