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20200402141445

Deutsche Bank spendet 100 000 Schutzmasken an Berlin

14:13
02.04.2020
Die Deutsche Bank spendet dem Land Berlin 100 000 Operations-Masken für die medizinische Versorgung in der Corona-Krise. „Mit der Spende der OP-Masken aus unseren Beständen wollen wir die gemeinsamen Anstrengungen unbürokratisch unterstützen“, teilte Harald Eisenach, Sprecher der Geschäftsleitung für die Region Ost, am Donnerstag mit. Schon wenige Tage zuvor hatte die Bank rund 375 000 solcher Masken der Stadt Frankfurt zur Verfügung gestellt. Das Land Berlin werde die Ausrüstung nun an Kliniken, Pflege- und Sozialeinrichtungen sowie Behörden zuteilen. Die Masken stammen demnach aus den Beständen, den die Deutsche Bank im Rahmen der Sars-Epidemie angeschafft hatte.

Schutzmasken gelten nicht nur in Berlin als Mangelware, obwohl Experten davon ausgehen, dass sie in der Öffentlichkeit zwar einen Fremd- aber keinen Eigenschutz vor dem Virus Sars-CoV-2 bieten. Für den medizinischen Einsatz sind sie aber wichtig. Wie groß der Bedarf genau ist, ist nicht bekannt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) prognostizierte am Donnerstag für den Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland auf lange Sicht einen Bedarf von Milliarden Masken.

dpa/bb

Eisenmann: Voraussichtlich schrittweiser Beginn des Schulunterrichts

14:09
02.04.2020
Der Schulunterricht in Baden-Württemberg wird nach Einschätzung von Kultusministerin Susanne Eisenmann nach den Osterferien wahrscheinlich nur schrittweise wieder beginnen. Voraussetzung sei, dass sich die Ausbreitung des Coronavirus bis dahin verlangsamt habe. „Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass wir direkt nach den Osterferien wieder von Null auf Hundert starten“, sagte die CDU-Politikerin der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten (Freitag).

Denkbar sei vielmehr, dass zunächst nur einige Klassen in die Schulen zurückkämen, um die Abstands- und Hygienevorschriften einzuhalten. So könnten an den Grundschulen an einigen Tagen die Klassen eins und zwei kommen, an den anderen die Klassen drei und vier. Denkbar sei auch, dass die Abschlussklassen zurückkämen, um sich auf ihre Prüfungen vorzubereiten. „Man wird sich darauf einstellen müssen, dass manches erst langsam wieder anlaufen wird“, sagte Eisenmann den Zeitungen. Das Kultusministerium bereite sich darüber hinaus auch auf den Fall vor, dass die Schulen bundesweit bis zum Sommer geschlossen bleiben müssen.

dpa/lsw

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