Letztes Update:
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Hotel in Innsbruck gesperrt

17:20
25.02.2020
Nach dem ersten Auftreten des neuartigen Coronavirus in Österreich haben die Behörden Medienberichten zufolge am Dienstag ein Hotel in Innsbruck vorübergehend gesperrt. In dem Hotel habe eine infizierte Italienerin als Rezeptionistin gearbeitet, berichtete die Nachrichtenagentur APA. Auch die Wohnung der 24-Jährigen, bei der das Virus festgestellt worden war, sei gesperrt worden.

Die Behörden prüften nun, mit wem die Frau Kontakt hatte, sagte eine Sprecherin der Tiroler Landesregierung der Nachrichtenagentur AFP. Die Sperrung des Hotels nahe der Innsbrucker Innenstadt sollte APA zufolge bis 20.00 Uhr andauern. Die Polizei hat dies aber bislang nicht bestätigt. Rund 15 Polizisten sowie Mitarbeiter der Sanitätsbehörde des Landes waren APA zufolge in dem Hotel im Einsatz. Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt der Sperrung im Hotel befanden, war vorerst nicht bekannt.

Aus Österreich wurden nach Regierungsangaben bisher zwei Coronavirus-Fälle gemeldet. Beide traten im dem Bundesland Tirol auf. Das Nachbarland Italien kämpft gegenwärtig gegen den größten Infektionsherd in Europa. Bis Dienstag wurden mehr als 280 Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus registriert, sieben Infizierte starben.  

AFP

Deutsche Bank schränkt wegen Coronavirus Dienstreisen ein

16:29
25.02.2020
Die Deutsche Bank reagiert auf die rasche Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. „Wir haben Reisebeschränkungen für das chinesische Festland, Hongkong und die betroffenen Teile Italiens auferlegt und Mitarbeiter gebeten, alle nicht absolut notwendigen Reisen vorerst aufzuschieben“, erklärte ein Sprecher am Dienstag in Frankfurt. Die Bank untersuche, wo sie am stärksten von der Bedrohung durch das Virus Sars-CoV-2 betroffen sein könnte.

Das Institut arbeite mit den lokalen Standorten zusammen, um das Risiko für die Beschäftigten vor Ort sowie die reisenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen so gering wie möglich zu halten: „Wir folgen den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und haben unseren Mitarbeitern entsprechende Hygieneempfehlungen nahegelegt.“

Die Deutsche Bank beschäftigt in China und Hongkong nach jüngsten Zahlen von 2018 insgesamt mehr 1600 Menschen, die sich um Unternehmenskunden kümmern. Während sich die Bank in China aus dem Privatkundengeschäft zurückgezogen hat, betreibt sie in Italien auch Filialen und hat dort gut 3600 Beschäftigte. In dem südeuropäischen Land hat sich das Coronavirus zuletzt stark ausgebreitet, in Venetien und der Lombardei wurden mehrere Kommunen abgeriegelt.

dpa

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