Letztes Update:
20200327160214

Bayern will Italien-Reisende wegen Coronavirus informieren

15:33
25.02.2020
Wegen des Coronavirus-Ausbruchs in Italien will Bayerns Staatsregierung Reisende so gut wie möglich aufklären. Dafür hätten Vertreter unter anderem der Ministerien für Gesundheit, Verkehr und Inneres am Dienstag beraten, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU).

In den Faschingsferien seien derzeit viele Menschen in Italien und kämen per Flugzeug, Bus oder mit dem Auto zurück. Beispielsweise solle auch vermehrt in Zügen informiert werden, sagte Huml. Es sei ganz wichtig, „dass wir diejenigen, die betroffen sein könnten, erreichen“. Das Infomaterial, das bisher stark auf China - als Ursprungsland der Epidemie - ausgelegt sei, solle aktualisiert werden. 

dpa

Coronavirus in Barcelona: Erster Fall auf spanischem Festland

15:32
25.02.2020
Das neuartige Coronavirus ist jetzt auch auf dem spanischen Festland angekommen. In Barcelona wurde eine Frau nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Sie soll ihren Wohnsitz in Barcelona haben und kürzlich von einer Reise nach Norditalien zurückgekehrt sein, wo das Virus sich besonders stark ausgebreitet hat, berichtete die Zeitung „La Vanguardia“. Es handelt sich um den vierten bestätigten Coronavirus-Fall in Spanien.

In den vergangenen Wochen waren ein Deutscher auf der Kanareninsel La Gomera und ein Brite auf Mallorca positiv getestet worden. Derzeit liegt ein an Covid-19 erkrankter Italiener auf Teneriffa isoliert in einem Krankenhaus. Das Hotel, in dem der 69-Jährige zuvor gewohnt hatte, wurde unter Quarantäne gestellt. Die über 1000 Gäste sollen alle untersucht werden.

dpa

Auch in der Schweiz Coronavirus-Fall bestätigt

15:31
25.02.2020
In der Schweiz ist am Dienstag erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit mit. Nähere Informationen kündigte das Amt für 17.00 Uhr an. Der Fall ereignete sich im Kanton Tessin. Am Montag hatte Innenminister Alain Berset gesagt, das Land sei gut vorbereitet. Maßnahmen wie Reisebeschränkungen wurden nicht ergriffen. Der Kanton Tessin ragt in die italienische Lombardei hinein, wo mehrere Fälle aufgetreten sind.

dpa

Möchten Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook oder Instagram entdecken?
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
nachladen