Letztes Update:
20200401110257

864 Corona-Tote an einem Tag in Spanien

11:02
01.04.2020
In Spanien sind innerhalb eines Tages 864 Menschen an dem Coronavirus verstorben. Die Zahl der Infektionsfälle stieg innerhalb von 24 Stunden um 7719 auf 102 136, wie spanische Behörden am Mittwoch mitteilten. Die Zahl der Neuinfektionen war um etwa 1500 niedriger als am Vortag, was Hoffnung auf eine Stabilisierung der Ausbreitungsgeschwindigkeit weckte.
Spanien ist das dritte Land nach den USA und Italien, das bei den Infektionen die 100 000er-Marke überschritt. 9053 Menschen sind dort bislang an Covid-19 gestorben. Für die meisten Spanierinnen und Spanier gilt seit zweieinhalb Wochen eine Ausgangssperre.

AP

Apotheker fordern Schutzausrüstung

10:55
01.04.2020
Der Landesapothekerverband hat Stadt- und Landkreise aufgefordert, auch Apotheker bei der Verteilung von Schutzausrüstung gegen das Coronavirus zu berücksichtigen. Das Apothekenpersonal müsse dringend vor Ansteckung geschützt werden, teilte Geschäftsführerin Ina Hofferberth am Mittwoch in Stuttgart mit. Das solle verhindern, dass einzelne Apotheken ausfielen und damit die unverzichtbare Vor-Ort-Versorgung mit Arzneimitteln abreiße.
Hintergrund ist, dass das Land Baden-Württemberg Schutzausrüstung wie Masken, Brillen, Anzüge und Handschuhe zentral beschafft und an die Landkreise liefert. Dort sollen sie an Angestellte in Medizin und Pflege verteilt werden.
Selbst Vorräte anzulegen vor allem an dringend benötigten Atemschutzmasken ist laut Apothekerverband schwierig. Die Anbieter seien meist nicht lieferfähig und die Einkaufspreise und Bezugskonditionen unseriös.

dpa

Bisher größte Patienten-Verlegung in Frankreich

10:43
01.04.2020
 In der Corona-Krise hat Frankreich die bisher größte Aktion zur Verlegung von Intensiv-Patienten gestartet. 38 Menschen wurden am Mittwoch von Paris aus per Zug in die Bretagne gebracht, wie eine AFP-Reporterin berichtete. Damit werden Kliniken im Pariser Großraum entlastet. Dort sind vor allem die Beatmungsgeräte für die Lungenkranken knapp.
Mit einem medizinisch umgerüsteten TGV-Hochgeschwindigkeitszug wurden aus Paris 24 Patienten in die Städte Saint-Brieuc und Brest im Westen des Landes gebracht. Mit einem zweiten Zug wurden zwölf weitere Kranke nach Rennes verlegt.

Bisher waren vor allem Patienten aus dem Risikogebiet im Osten Frankreichs in Kliniken mit höheren Kapazitäten gebracht worden. Auch Deutschland und die Schweiz nahmen wiederholt Kranke aus Frankreich auf. Erst am Dienstag waren aus dem Elsass sechs Menschen mit einem französischen Armeeflugzeug nach Hamburg gebracht worden.

AFP

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