Ein Pastor in den USA schert sich wenig um Versammlungsverbote der Behörden wegen der Coronavirus-Pandemie. Der Parkplatz vor Tony Spells Life Tabernacle Church im Staat Louisiana war zum Gebet am Dienstagabend mit Bussen aund Autos vollgestellt. Nach dem Gottesdienst hielten sich viele Gemeindemitglieder nicht an die Aufforderung von Gouverneur John Bel Edwards, mindestens zwei Meter Abstand voneinander zu wahren. Stattdessen gab es zum Abschied allerlei Handschläge und Umarmungen.
Vor der Kirche hatten sich Demonstranten eingefunden, die die Ignoranz des Pastors und der Gläubigen kritisierten. „Gott mag Dummheit nicht“, hatte jemand auf ein Schild geschrieben. Nur wenige Stunden zuvor hatten die Behörden Spell vorgeladen, weil er sich schon bei früheren Gottesdiensten nicht an das Versammlungsverbot gehalten hatte.