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20200330182744

12 257 Corona-Infektionen im Südwesten - 163 Tote

18:15
30.03.2020
Im Südwesten haben sich nachweislich weitere 721 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steige die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 12 257, teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit (Stand: 16.00 Uhr). Das Durchschnittsalter betrage 49 Jahre. 163 infizierte Menschen seien im Zusammenhang mit Corona bislang im Südwesten gestorben: 111 Männer und 52 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 63 Prozent der Gestorbenen waren 80 Jahre oder älter. Ungefähr 500 Menschen sind von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.
Der Landkreis Esslingen hat mit 761 bisher die meisten Infizierten, gefolgt vom Stadtkreis Stuttgart (705), dem Landkreis Ludwigsburg (671) und dem Landkreis Tübingen (636).

dpa

US-Musiker Alan Merrill an Coronavirus gestorben

18:26
30.03.2020
 Der US-Musiker Alan Merrill, Autor des Hitsongs „I Love Rock 'n' Roll“, ist im Alter von 69 Jahren nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Merrill sei am Sonntag in einem Krankenhaus in New York gestorben, teilte seine Tochter bei Facebook mit. Er habe gerade an einem neuen Album gearbeitet.

Merrill hatte „I Love Rock ‘n’ Roll“ 1975 als Mitglied der Band Arrows geschrieben. 1982 veröffentlichte die Sängerin Joan Jett ein Cover des Songs, das weltweit zum Erfolg wurde. Jett trauerte nun via Twitter um Merrill. „Mit großem Dank und Traurigkeit wünsche ich ihm eine sichere Reise auf der anderen Seite.“

Auch Musiker Meat Loaf, in dessen Band Merrill eine Zeit lang Gitarrist gewesen war, betrauerte den Tod seines früheren Kollegen. Merrill sei ein „großartiger und sehr talentierter Mensch“ gewesen, schrieb er bei Facebook. „Ich bin jetzt sehr traurig.“

dpa

J&J entwickelt Impfstoff gegen Coronavirus

18:14
30.03.2020
Der Pharmakonzern Johnson & Johnson und das US-Gesundheitsministerium wollen zusammen mehr als eine Milliarde Dollar (etwa 900 Millionen Euro) für einen etwaigen Impfstoff gegen das Coronavirus ausgeben. Das Geld solle in die Erforschung, Entwicklung und Prüfung eines Impfstoffs fließen, teilte J&J am Montag mit. Spätestens im September solle mit klinischen Studien zu einem Impfstoffkandidaten begonnen werden. Die ersten Chargen könnten Anfang nächsten Jahres für Notfälle bereitstehen, so der US-Konzern.

AP

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