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Mehr als 3000 Tote in Frankreich

18:14
30.03.2020
In Frankreich ist die Zahl der gestorbenen Corona-Infizierten am Montag auf mehr als 3000 angestiegen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 418 weitere Todesfälle verzeichnet, wie die Behörden am Montag mitteilten. Mehr als 5000 Menschen befänden sich auf Intensivstationen, hieß es weiter. Insgesamt seien aktuell fast 21 000 Covid-19-Patientinnen und -Patienten im Krankenhaus. Rund 34 Prozent der schwer Erkrankten seien jünger als 60 Jahre, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon. Insgesamt zählt Frankreich 44 550 bestätigte Infektionen.
„Bleiben Sie zu Hause, um Leben zu retten“, mahnte er. Bisher habe es in Frankreich etwa 5000 Intensivbetten gegeben, man erhöhe derzeit die Kapazitäten. „Wir streben 10 000 Betten an“, sagte Salomon. Er geht davon aus, dass die Zahl der Menschen, die mit schweren Krankheitsverläufen in Kliniken kommen, gegen Ende der Woche sinkt.

dpa

Knappe Mehrheit für schärfere Ausgangsbeschränkungen

16:59
30.03.2020
Mit 55 Prozent befürworten mehr als die Hälfte der Deutschen bundesweit schärfere Ausgangsbeschränkungen. 42 Prozent der Bundesbürger lehnen dies dagegen ab, wie eine am Montag veröffentlichte Blitzumfrage des Forsa-Instituts im Auftrag von RTL und n-tv ergab. 

88 Prozent der Befragten halten es für richtig, dass die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus noch mindestens weitere drei Wochen andauern sollten. Lediglich zehn Prozent wollen eine vorzeitige Lockerung der Maßnahmen. 76 Prozent der Befragten befürworten auch eine Verlängerung der Maßnahmen über die kommenden drei Wochen hinaus, wenn es bis dahin nicht gelingt, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Eine klare Mehrheit von 80 Prozent der Befragten sprach sich dafür aus, dass der Bund im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie mehr Kompetenzen erhalten sollte, um schneller und bundesweit einheitlicher Entscheidungen zu fällen. Vergleichsweise häufig lehnten dabei mit 40 Prozent die AfD-Anhänger eine Ausweitung der Kompetenzen des Bundes in der Corona-Krise ab.

In der aktuellen Diskussion um die Freigabe persönlicher Daten im Kampf gegen Corona wären zudem 62 Prozent der Bundesbürger bereit, den verantwortlichen Behörden persönliche Daten wie Handy-Daten zur Verfügung zu stellen, um Kontakte nachzuvollziehen.

Das Forsa-Institut befragte für die Blitzumfrage am Montag 1008 Bundesbürger. 

AFP

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