Letztes Update:
20200327160214

Schweizer Behörden warnen vor "dramatischer" Lage im Tessin

17:56
19.03.2020
Angesichts der Corona-Krise haben die Schweizer Behörden vor einer "dramatischen" Situation im Tessin gewarnt. Das Gesundheitssystem in dem an Italien grenzenden Kanton sei "nahe am Limit", sagte der Schweizer Gesundheitsminister Alain Berset bei einem Besuch des Kantons am Donnerstag vor Journalisten. Der Tessiner Regierungspräsident Christian Vitta sagte, die Behörden arbeiteten unter Hochdruck daran, die Kapazitäten auf den Intensivstationen zu erhöhen.
In der Schweiz gibt es 3800 bestätigte Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus, 33 Menschen starben. Am stärksten betroffen ist das Tessin. Dort sei die Situation "dramatisch", sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit bei einer Pressekonferenz in Bern.
Zwar seien in der Schweiz bisher vor allem ältere Menschen mit Vorerkrankungen an den Folgen ihrer Coronavirus-Infektion gestorben. Er wisse jedoch, dass auf den Intensivstationen auch junge Menschen lägen, sagte Koch. Wer auf der Intensivstation künstlich beatmet werden müsse, für den sei das Sterberisiko höher, warnte er. Etwa 160 der landesweit 800 Intensivpflegeplätze seien noch frei, sagte Koch.

AFP

Italien meldet mehr Tote als China

17:19
19.03.2020
Italien hat im Zuge der Coronavirus-Pandemie mehr Todesfälle als China gemeldet und ist damit das Land auf der Welt mit den meisten offiziell gemeldeten Toten. Bisher seien 3405 Menschen gestorben, teilte der italienische Zivilschutz am Donnerstag in Rom mit.

dpa

Mehr als 13 900 Coronavirus-Nachweise in Deutschland - 44 Tote

15:54
19.03.2020
In Deutschland sind bislang mehr als 13 900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 4700, Bayern mit mehr als 2200 und Baden-Württemberg mit mehr als 2180 Fällen. 44 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben, zwei weitere Deutsche nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

dpa

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