Die chinesischen Behörden haben am Sonntag lediglich 20 neue Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. 16 der neuen Infektionen seien aus dem Ausland eingeschleppt worden, teilte die nationale Gesundheitskommission in Peking mit. Sie wurden demnach in fünf Provinzen und Städten bei Menschen festgestellt, die aus dem Ausland nach China gereist seien, unter anderem in Peking und Shanghai.
Insgesamt gibt es damit nach Angaben der Behörden inzwischen 111 Fälle, in denen das Virus aus dem Ausland nach China eingeschleppt wurde. Zudem wurden vier neue Ansteckungsfälle aus der Stadt Wuhan gemeldet, von der das Virus im Dezember seinen Ausgang genommen hatte.
Die Zahl der Todesopfer stieg den Angaben zufolge um zehn. Damit starben in Festlandchina bislang 3199 Menschen an den Folgen des Coronavirus, mehr als 80.000 Menschen infizierten sich.