Letztes Update:
20200327160214

Mehr Infizierte und Tote

07:56
08.02.2020
Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen und der Toten durch das Virus stieg bis Samstag erneut kräftig an. Die Zahl der Patienten, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, kletterte innerhalb eines Tages um 3399 auf 34 546. Das teilte die Gesundheitskommission in Peking mit.
Die neu nachgewiesenen Infektionen nahmen damit im Vergleich zum Vortag wieder zu, nachdem sie in den vergangenen zwei Tagen leicht zurückgegangen waren. Auch die Zahl der Toten legte erneut deutlich um 86 auf 722 zu. Allein die Provinz Hubei, wo das Virus ursprünglich in der Metropole Wuhan ausgebrochen war, meldete 81 neue Todesopfer. Außerhalb von Festland-China gibt es in mehr als zwei Dutzend Ländern über 270 weitere Fälle, davon 14 in Deutschland.

dpa

Kreuzfahrtreedereien verschärfen Virus-Regeln

16:53
07.02.2020
Die Kreuzfahrtindustrie verschärft ihre Vorsorgemaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab sofort dürfen keine Passagiere oder Besatzungsmitglieder mehr an Bord eines Kreuzfahrtschiffs, die 14 Tage vor der Einschiffung aus oder über China gereist sind oder über Flughäfen in dieser Region im Transit, einschließlich Hongkong und Macau.

Das teilte der internationale Kreuzfahrt-Verband CLIA am Freitag in Hamburg mit. Zudem werde allen Personen die Beförderung verweigert, die möglicherweise Kontakt mit einer infizierten Person hatten und es würden im Bedarfsfall Gesundheitschecks vor der Einschiffung vorgenommen.

Bereits vor einer Woche hatten die internationalen Kreuzfahrt-Reedereien erklärt, keine Passagiere und Crewmitglieder mehr an Bord zu lassen, die zuvor auf dem chinesischen Festland unterwegs waren. Auf mehreren Kreuzfahrtschiffen war es seitdem zu Infektionen mit dem Coronavirus gekommen oder zum Verdacht auf Infektionen. Etliche Kreuzfahrten, die nach China geführt hätten, wurden umdisponiert, verändert oder gestrichen.

dpa

WHO: Weltweiter Engpass bei Schutzkleidung

13:05
07.02.2020
Der Kampf gegen das Coronavirus führt wohl zu einem weltweiten Engpass an Schutzkleidung. Das teilte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf mit. „Wir schicken Tests, Masken, Handschuhe, Atemschutz und Kittel in alle Regionen der Welt, aber die Welt blickt einem chronischen Mangel an persönlicher Schutzausrüstung entgegen, wie Sie sich vielleicht vorstellen können“, sagte Tedros.
Der WHO-Chef betonte aber auch einige Fortschritte der vergangenen Tage. So seien seit Dienstag weitere Länder seinem Appell gefolgt, ebenfalls ihre Daten zum Coronavirus mit der WHO zu teilen. „Mehrere Länder haben diese lebenswichtigen Daten mit uns geteilt und andere haben in Aussicht gestellt, dass sie das bald ebenfalls machen werden“, so Tedros.

dpa

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