Wegen der steigenden Nachfrage nach Corona-Auffrischungsimpfungen setzen viele Bundesländer verstärkt auf niedrigschwellige und lokale Angebote, etwa Impfbusse. „Wir glauben, dass dieses Konzept im Moment das richtige ist, da wir damit die Menschen direkt vor Ort erreichen, anders als mit den großen, überregionalen Impfzentren“, teilte etwa das baden-württembergische Sozialministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.
Einrichtungen wie Impfzentren wurden vielerorts zurückgebaut. Daher sollen künftig unter anderem in Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen verstärkt mobile Impfteams zum Einsatz kommen. Hauptakteure der Impfkampagne bleiben jedoch die niedergelassenen Ärzte.
Die Nachfrage nach Impfungen hatte angesichts steigender Infektionszahlen und schärferer Regeln zuletzt zugenommen, insbesondere nach den sogenannten Booster-Impfungen. Wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorging, erreichte etwa Schleswig-Holstein am Freitag bei Auffrischungsimpfungen eine Quote von 7,6 Prozent. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 5,8 Prozent.
dpa