Letztes Update:
20200327160214

Verdacht einer Infektion bei Abgeordnetem nicht bestätigt

19:18
03.03.2020
 Entwarnung im Thüringer Landtag: Der Verdacht einer Corona-Infektion bei einem CDU-Abgeordneten hat sich nicht bestätigt. Das teilte das Gesundheitsministerium in Erfurt am Dienstagabend mit. Die für Mittwoch angesetzte Plenarsitzung zur Ministerpräsidentenwahl findet damit wie geplant statt, wie der Thüringer Landtag mitteilte.
Der Verdachtsfall war am Dienstag bekannt geworden, der CDU-Abgeordnete befand sich in Quarantäne. Am Abend teilte das Gesundheitsministerium mit, das Testergebnis sei nach Angaben des Labors des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz negativ ausgefallen. Hätte sich eine Infektion bestätigt, hätte dies die Wahl gefährden können.
In Thüringen gibt es seit Montag den ersten bestätigten Corona-Infektionsfall im Saale-Orla-Kreis. Der betreffende CDU-Abgeordnete hatte nach Ministeriumsangaben Kontakt zu dem 57-jährigen Infizierten.

afp

Fälle aus Mecklenburg-Vorpommern: In Baden-Württemberg angesteckt?

18:44
03.03.2020
Erstmals ist auch in Mecklenburg-Vorpommern bei zwei Patienten das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Das Ehepaar aus Greifswald hatte auf einem Kongress Ende Februar in Baden-Württemberg Kontakt zu einer infizierten Person, wie das Gesundheitsministerium am Dienstagabend in Schwerin mitteilte. Das Paar war vom zuständigen baden-württembergischen Gesundheitsamt informiert worden und ließ sich dann testen. Das Laborergebnis bestätigte dann die Infektion. Damit hat sich das neuartige Coronavirus mit Ausnahme von Sachsen-Anhalt auf nunmehr alle Bundesländer ausgebreitet.
Der 64-jährige Ehemann zeigt leichte Symptome wie Husten, die 62-jährige Ehefrau hingegen nicht, wie es aus dem Schweriner Ministerium hieß. Seit der Rückkehr nach Mecklenburg-Vorpommern hätten sie keine weiteren Kontakte gehabt. Das Ehepaar sei umgehend zuhause isoliert worden, teilte die zuständige Amtsärztin Marlies Kühn in Greifswald mit. Beide leiden laut Gesundheitsministerium nicht unter Vorerkrankungen.

dpa

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