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20201107112611

Corona-Neuinfektionen in Italien erreichen neuen Höchstwert

19:26
06.11.2020
Die täglichen Corona-Neuinfektionen in Italien haben einen neuen Höchstwert erreicht. Binnen 24 Stunden wurden den Gesundheitsbehörden nach Angaben vom Freitag etwas mehr als 37 800 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Toten blieb im Vergleich zum Vortag mit 446 in etwa gleich. Insgesamt zählen die Behörden in dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern damit knapp 862 700 Corona-Fälle. Mehr als 40 500 Infizierte sind nach offiziellen Angaben bislang gestorben.
Seit Freitag versucht die Regierung in Rom, die Infektionen mit neuen Maßnahmen einzudämmen. Für die Bürger und Bürgerinnen gilt etwa eine nächtliche Ausgangssperre von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr morgens. Ausnahmen sind für den Weg zur Arbeit oder aus medizinischen Gründen erlaubt. Im ganzen Land sind die Museen zu. Höhere Schulen und Universitäten müssen auf Online-Unterricht umstellen. Die Bundesregierung stuft ganz Italien wegen des Anstiegs der Infektionszahlen von Sonntag an als Corona-Risikogebiet ein.

dpa

Bundesregierung stuft ganz Italien als Corona-Risikogebiet ein

16:04
06.11.2020
Wegen dramatisch steigender Infektionszahlen hat die Bundesregierung ganz Italien ab Sonntag als Corona-Risikogebiet eingestuft. Zudem wurden am Freitag das gesamte portugiesische Festland, fast ganz Schweden und Dänemark mit Ausnahme der Inseln Grönland und Färöer auf die vom Robert Koch-Institut geführte Risikoliste gesetzt.

dpa

Bundesregierung beschwert sich über türkische Corona-Statistik

13:18
06.11.2020
Die Bundesregierung hat die Türkei dafür kritisiert, wie in dem Land die Zahl der Corona-Fälle dargestellt wird. Die türkische Regierung sei aufgefordert worden, "die Meldung sowie Veröffentlichung der Daten wieder an internationale Standards anzupassen", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. Demnach wurde dazu Anfang Oktober eine Verbalnote an Ankara verschickt.

Hintergrund war dem Bericht zufolge, dass in der Türkei Corona-Infizierte ohne Symptome aus der offiziellen  Statistik herausfallen. Das Vorgehen Ankaras entspreche nicht den geltenden Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation, da eine erhebliche Zahl von Infizierten auf diese Weise nicht erfasst werde, sagte der Ministeriumssprecher dem Magazin.

Zwei Wochen nach der Verbalnote habe der Krisenbeauftragte von Außenminister Heiko Maas (SPD) die Bedenken erneut in der türkischen Botschaft in Berlin vorgetragen, schrieb der "Spiegel". Da die Türkei die Statistik nicht geändert habe, sei "eine verlässliche Bewertung des tatsächlichen Infektionsgeschehens in der Türkei nicht möglich", heißt es demnach im Auswärtigen Amt.

AFP

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