Letztes Update:
20191202083200

Kernerkenntnisse journalistischer Arbeit

17:35
29.11.2019
Während seiner journalistischen Arbeit als Korrespondent in Brüssel hat Thomas G. Becker sechs Kernerkenntnisse erlangt:
  1. Niemand kann alles über die EU wissen, da sie ein so komplexes Gebilde ist.
  2. Die EU ist so kompliziert, dass in der Berichterstattung eher die sichere Nummer gewählt wird, also das journalistische Stück über die Abstrusitäten der EU.
  3. Nachrichten aus Brüssel haben gegen andere Weltnachrichten oftmals keine Chance, weil sie zu klein sind. „Der Krisenmodus ist die einzige Möglichkeit für die EU-Berichterstattung“, sagt Becker.
  4. Was in Brüssel entschieden wird, ist von der Lebensrealität der Menschen meist sehr weit entfernt. 
  5. Europäische Themen funktionieren in der Berichterstattung nur, wenn sie emotional aufgeladen werden.
  6. Lobbyismus funktioniert in Brüssel von allen Seiten. „In Brüssel werden Lobbyisten anders wahrgenommen als in Berlin. Aus Sicht der EU-Politiker liefern Lobbyisten wichtige Informationen.“

-mh

Marcus Hammes

Keine Hymne in Europa

17:04
29.11.2019
Jetzt geht es um Symbolik: "Warum gibt es in Europa eigentlich keine Hymne", fragt Thomas G. Becker. Das müsste in einer Verfassung geregelt sein, antworten die Teilnehmer_Innen. Doch in der EU gibt es gar keine Verfassung. Zwar habe es 2004 den Versuch gegeben, doch dies sei am Widerstand Frankreichs und der Niederland gescheitert, erklärt Becker. Trotzdem habe es den Versuch gegeben, nationalstaatliche Symbole in Europa zu etablieren. Doch bis heute sei Beethovens "Ode an die Freude" keine offizielle Hymne. -mb

Moritz Baumann

Thomas G. Becker, Seminarleiter und EU-Experte Der politische Mechanismus der Europäischen Union ist nicht gelernt.  -mb 16:33
29.11.2019

Fakten und Skurriles

17:00
29.11.2019
Mit verschiedenen TV-Beiträgen zeigt Seminarleiter Thomas G. Becker die verschiedenen Facetten der EU-Berichterstattung - vom aktuellen Tagesschau-Einspieler über die Magazin-Geschichte bis hin zum Erklärstück. Es sind ganz unterschiedliche Ansätze, die Europäische Union, die aus Sicht vieler Bürger_Innen noch immer weit entfernt scheint, anschaulich zu erklären. -mb

Moritz Baumann