"Was wir in Deutschland nicht haben, ist ein institutionalisierter Dialog von Filmschaffenden und Wissenschaftlern", sagt Beck. Im Gegensatz zu den USA. Und eine solche Einrichtugn macht durchaus Sinn, findet die Expertin. Gerade Serien wie Big Bang Theory zeigen, dass sogar eine Sitcom auf fundiertem Wissen und aktuellen Themen aus der Wissenschaft gespickt sein kann und so dazu führt, das Interesse der Gesellschaft zu wecken.
Als zum Beispiel einmal die Begrifflichkeit "Schrödingers Katze" in der Serie fiel, ließ sich bei Google Trends ein deutlicher Ausschlag bei der Suche nach "Schrödingers Katze" beobachten, zeigt Beck auf. "Da soll noch einer sagen, eine Sitcom fördert nicht den Bildungsdurst." Ein Dialog zwischen Filmschaffenden und Wissenschaftlern sollte deshalb unbedingt gefördert werden. "Es gäbe eine ganze Menge Inhalte, Rollen und Themen aus der Wissenschaft für fiktionale Formate", betont Beck. "Wir dürfen den Trend nicht verschlafen."