Letztes Update:
20190424143938

"Ein großer Staatsmann"

07:23
23.04.2019
Yves Marchi (Lëtzebuerger Guiden a Scouten): „Großherzog Jean war ein großer Staatsmann, der durch seine überlegte und ruhige Art und Weise immer die richtige Reaktion gezeigt hat und dadurch beliebt war“, erklärt Yves Marchi, Commissaire général adjoint der Lëtzebuerger Guiden a Scouten. „Sein Tod ist ein großer Verlust für Luxemburg und ein großer Verlust für die Guiden und Scouten. Wir sind traurig, unseren Chef-Scout zu verlieren.“ Yves Marchi erinnert sich an einen Menschen, der seine Anliegen ungezwungen, „wie ein Scout“ herüberbrachte und erklärt, dass nicht nur Großherzog Jean immer gerne bei den Pfadfindern war, sondern diese seine Präsenz auch zu schätzen wussten. „Dass er am 1. März an den Hundertjahr-Feierlichkeiten teilgenommen hat, war eine große Anerkennung für den Verband und die Freiwilligen.“

Yves Bodry

"Immer ein offenes Ohr für die Sportler"

07:45
23.04.2019
Norbert Haupert, der von 1989 bis 1999 Präsident des Nationalen Olympischen Komitees war, war als Leichtathlet aktiv und erinnert sich als Sportler an Großherzog Jean: „Er hatte immer ein offenes Ohr für die Sportler und er war begeistert in ihrer Mitte zu sein. Bei den Olympischen Spielen hat er jede Gelegenheit genutzt, um sie zu unterstützen. Er war immer präsent und ist ins Olympische Dorf gekommen, um das Gespräch mit den Sportlern zu suchen“.

Haupert, der 1960 an den Olympischen Spielen in Rom teilgenommen hat, erinnert daran, dass Großherzog Jean als IOC-Mitglied ein "Botschafter Luxemburgs" war: „Er hat dies auch mit sehr viel Begeisterung gemacht. Man hat immer gespürt, dass er von der Olympischen Idee überzeugt war. Er hat auch verstanden, dass es in der Olympischen Bewegung Werte gibt, die für die Jugend und die gesamte Gesellschaft sehr wichtig sind.“

Der ehemalige Präsident des nationalen Leichtathletikverbandes reagiert gerührt, wenn er über den Großherzog sagt: „Das Land verliert einen aufrichtigen und sehr lieben Menschen. Das tut mir sehr leid“.

Yves Bodry