Mit Hund und Drohne gegen die Afrikanische Schweinepest
🐗 Bei den Fallwildsuchen, die zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Görlitz notwenig sind, kommen seit einigen Wochen auch speziell ausgebildete Kadaverspürhunde zum Einsatz. Sie helfen beim Auffinden von infiziertem Fallwild, vor allem in schwer zugänglichen Gebieten. Diese Woche konnten wir einige von ihnen bei der Arbeit vor Ort begleiten. Abgesucht wurde der Uferbereich des Quitzdorfer Stausees. Seht selbst!
🐕 Der Einsatz dieser speziell ausgebildeten Hunde soll eine schnellere und effektivere Fallwildsuche ermöglichen. Mit steigenden Temperaturen kann der Aufwuchs der Vegetation in den Wäldern das Auffinden von Kadavern nämlich erheblich erschweren. Kranke Wildschweine verstecken sich bevorzugt im Dickicht. In diesen Gebieten kann die empfindliche Spürnase eines Hundes wesentlich effektiver Kadaver auffinden. 😲
🛸Vor Ort werden auch Drohnen eingesetzt. Aus der Luft können die undurchdringlichen Bereiche somit besser abgesucht und mittels Wärmebildkamera wichtige Information zu versteckten Rotten übermitteln.
Und wenn Ihr mal auf ein totes Wildschwein stoßt❓
👉🏻 Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) des Landkreises Görlitz regelt die Einzelheiten zur Entnahme. Jedes entnommene Schwarzwild muss bis auf weiteres am Erlegungsort verbleiben und unter Angabe des genauen Erlegungsortes, des Erlegers und dessen Erreichbarkeit sowie dem Gewicht des Stückes dem LÜVA angezeigt werden, entweder per E-Mail oder telefonisch:
📧: schwarzwildmeldung@kreis-gr.de
📞: 03581 663-8822 (täglich in der Zeit von 7 bis 9 Uhr)
Weitere Infos unter https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/250428 http://asp.landkreis.gr
Aktuell gibt es in Sachsen 135 bestätigte Fälle von Afrikanischer Schweinepest. Der erste Fall ist am 31.10.2020 bestätigt worden. Die Afrikanische Schweinepest ist eine ansteckende Allgemeinerkrankung der Schweine (Haus- und Wildschweine), die fast immer tödlich verläuft und unheilbar ist. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine durch eine vorbeugende Impfung zu schützen. Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über vom Schwein stammende Lebensmittel (Fleisch, Wurst) sowie über kontaminierte Gegenstände (Kleidung, Schuhe, Fahrzeuge) und Futter in andere Gebiete durch den Menschen übertragen werden. Für den Menschen und andere Tierarten ist die ASP nicht ansteckend oder gefährlich.
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