Letztes Update:
20190424140827

Weihnachtsmarkt bleibt Donnerstag geschlossen

19:54
12.12.2018
Nach dem tödlichen Terroranschlag in Straßburg soll der bekannte Weihnachtsmarkt auch an diesem Donnerstag geschlossen bleiben. Der örtliche Präfekt habe festgestellt, dass die Sicherheitsbedingungen bisher nicht erfüllt seien, denn der Tatverdächtige sei noch nicht gefasst. Das sagte Straßburgs Bürgermeister Roland Ries im Nachrichtensender BFMTV. 
Das kulturelle Leben mit Konzerten und anderen Veranstaltungen solle - soweit wie möglich - wieder laufen. Der Weihnachtsmarkt, eine bekannte Touristenattraktion, war bereits am Mittwoch geschlossen. (DPA/Foto: DPA)

Juni Huber

Grenzübergang Schweigen/Weißenburg ohne Kontrollen

16:25
12.12.2018
Der Attentäter könnte nach Deutschland geflohen sein, hieß es im Pariser Innenministerium. Der Grenzübergang Schweigen/Weißenburg war heute ungehindert zu passieren, wie eine Augenzeugin berichtete. Zu Verzögerungen kommt es seit dem 24. November an dieser Grenzstation samstags, wenn die „Gelbwesten“ ihrem Ärger Luft machen. In ganz Frankreich gibt es Proteste gegen hohe Spritpreise und Dieselabgaben, gegen die Benachteiligung der unteren Einkommensschichten. Die Organisatoren haben Hunderte Straßensperren errichtet, um auf sich aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Aktion Schnecke“ legen sie den Verkehr lahm. So auch am Grenzübergang bei Schweigen, wo einige wenige „Gelbwesten“ samstags zu unregelmäßigen Zeiten auf der Straße vor den Autos herlaufen. Das führt zu Staus, zum Teil auch vor den Supermärkten auf deutscher Seite. 

swo/sas/dpa/hest

Erhöhte Polizei-Präsenz in Landau

16:21
12.12.2018
Auch auf dem Landauer Thomas-Nast-Nikolausmarkt wird die Präsenz der Polizei laut Polizeipressesprecher Thorsten Mischler erhöht. Zwar liegen dem Polizeipräsidium Rheinpfalz keine Erkenntnisse über eine konkrete Gefahr für die Weihnachtsmärkte vor, den Besuchern wolle man mit den erhöhten Kontrollen aber trotzdem signalisieren: „Wir sind für eure Sicherheit da.“ Die Polizeibeamten sprechen zum Beispiel Personen an, die sich verdächtig verhalten, oder haben ein Auge auf verdächtige Gegenstände, sagte der Pressesprecher. „Wer etwas sieht, das ihm komisch erscheint, kann die Beamten direkt ansprechen“, betont Mischler.

swo/sas/hest