Nach der Landtagswahl in Bayern sieht FDP-Chef Christian Lindner die große Koalition vor zwei „zitterigen Wochen“ bis zur Wahl in Hessen. „Und danach wird ‚was passieren“, sagte Lindner am Montag in Berlin bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem bayerischen FDP-Spitzenkandidaten Martin Hagen.
„Ich hoffe, es kehrt Einsicht ein, dass man die Probleme der Menschen wieder lösen muss.“ Die bisherige Strategie der großen Koalition, „mit Geld Zustimmung kaufen zu wollen“, sei nicht erfolgreich gewesen, sagte Lindner mit Blick auf die Sozialpolitik von Union und SPD.
Die Menschen erwarteten einen Plan, den die große Koalition bei Alltagsproblemen wie dem Diesel nicht vorzuweisen habe. Für seine eigene Partei kündigte Lindner an, die FDP wolle sich das Thema Erderwärmung und Klimaschutz künftig „stärker vornehmen“.