Passend zu diesen Thementagen wird am Sonntag, den 7. April 2019, um 10 Uhr im Kunstkabinett des Deutschen Damast- und Frottiermuseums eine neue Sonderausstellung der Künstlerin Danjana Brandes eröffnet, deren Werk auf eindrückliche Weise Kunst und Handwerk, Kreativität und bodenständige Handarbeit miteinander vereint. Unter dem Titel „LebensZeichen“ stellt die Sebnitzer Künstlerin Malerei und Serigrafie auf selbstgewebter Leinwand aus.
Parallel zu ihrem Studium an der Burg Giebichenstein, der Kunsthochschule in Halle an der Saale, hat Danjana Brandes von 2002 bis 2005 an der Staatlichen Textilmanufaktur Halle die Leinen-Flachweberei erlernt. Seitdem bildet diese Technik die Grundlage ihrer künstlerischen Arbeit. Intuitiv bearbeitet sie mit Pinsel und Kreide ihre selbstgewebten Leinwände, die bevölkert werden von rätselhaften Symbolen, phantastischen Landschaften, märchenhaften Tieren und Menschen mit Flügeln. Sie sind eingeladen, mit den Werken von Danjana Brandes in entfernte Zeiten abzutauchen und sich auf eine Reise in das Reich der Phantasie zu begeben.
Die Vernissage am 7. April 2019 findet im Beisein der Künstlerin statt und wird musikalisch umrahmt durch den Gitarristen Ingo Halama.
Jetzt schon vormerken: als Begleitprogramm zur Ausstellung lädt Danjana Brandes am 1. Juni 2019, wenn das TEXTILdorfFEST „geflachst & zugewebt“ auf das Museumsgelände lockt, zu zwei anschaulichen Rundgängen durch ihre Ausstellung ein (11 und 14 Uhr).
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Anja Schumann
Leiterin des Deutschen Damast- und Frottiermuseum