Letztes Update:
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Das war’s für heute

20:30
02.10.2026
Noch bis 24 Uhr gehen die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit weiter – unser Liveblog macht allerdings für heute nun Feierabend. Morgen berichten wir an dieser Stelle weiter über das Geschehen in Bremen.

Am zweiten Tag der Einheitsfeier erwartet Sie unter anderem:
  • Ein Konzert der Fantastischen Vier (mehr dazu hier)
  • An der John & Will Silo-Hotel-Fassade können besonders Mutige House-Running zum "Einheitspreis" ausprobieren
  • Im nachgebauten Plenarsaal kann man mit Verteidigungsminister Boris Pistorius ins Gespräch kommen (14 Uhr)
  • Wer sehen will, was die Stadt an Straßenkunst zu bieten hat, kann an einer Streetart-Tour durchs Viertel teilnehmen 
  • Auf der Bühne am Osterdeich spielt Mia (ab 22 Uhr)

Mehr Infos zu diesen und weiteren Veranstaltungstipps finden Sie hier.

Gute Nacht!

Olga Merz

"Halt die Fresse!" - Heftige Zuschauerreaktionen bei Premiere am Theater

19:49
02.10.2026
Im Theater am Goethe-Platz ist es bei der Premiere des Stücks "Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten" zu heftigen Zuschauerreaktionen gekommen. Das Stück endet mit einem 20-minütigen Monolog des Schauspielers Manolo Bertling in der Rolle eines Rechtsextremen. Er führt aus, dass lautstarke Minderheiten, Elite und "schmarotzende" Ausländer zum Schweigen gebracht werden. Das konnten zahlreiche Personen im Zuschauerraum nicht ertragen. Sie riefen, der Schauspieler möge aufhören, skandierten mehr als eine Minute lang "Halt die Fresse, halt die Fresse!" und stimmten das Widerstandslied "Bella Ciao" an. Immer wieder setzte der Schauspieler an, um nach kurzer Zeit wieder unterbrochen zu werden. Teilweise geriet das Publikum auch lautstark miteinander ins Gespräch. "Der ist nur ein Schauspieler, lasst ihn reden!", hieß es dann. Letztlich konnte der "Faschist" seine Rede zu Ende bringen. Nach Ende des Stücks gab es minutenlang stehenden Applaus und Bravo-Rufe. Auch die Schauspielerinnen und Schauspieler applaudierten dem Publikum, einige hatten Tränen in den Augen.

Um was es in dem Stück geht und wie es inszeniert ist, lesen Sie hier.
 

Olga Merz