Letztes Update:
20260708111147
Kapitel

Vom Tool zum Kollegen

Beim KI-Output müssen wir nicht nur Fakten prüfen, sondern auch Tonalität und Bias. Sarah Götz, Director AI Solutions, Serviceplan Group  12:07
07.07.2026
Der Mensch sollte immer im Driver Seat sitzen. Sarah Götz, Director AI Solutions, Serviceplan Group  12:12
07.07.2026

KI oder: Wenn das Tool zum Workflow-Teilnehmer wird

12:12
07.07.2026
Wie Künstliche Intelligenz Organisationsstrukturen verändert und wie Menschen mit Maschinen arbeiten: Dazu weiß Sarah Götz mehr. Sie arbeitet als Director AI Solutions bei der Serviceplan Group. Bei Transforming Media hält sie fest, dass KI nicht nur Tools in der Arbeitswelt verändert, sondern vor allem die Arbeitsteilung in Teams und auch Hierarchien. 

Wie verteilt sich in der KI-Ära Arbeit neu?

Fragen, die es zu stellen gilt: Was übernimmt die Maschine? Wo braucht es menschliche Urteilskraft? Wer prüft Qualität, wer setzt Grenzen, wer entscheidet? Wie viel Risiko gehen wir ein? Wo endet Eigenanteil, wo beginnt das KI-Ergebnis?  “Ki rückt immer näher an das Wissensergebnis heran”, berichtet Götz und verweist auf aktuelle Umfragen. 
  • KI werde ein wichtiger Teil des Workflows, “tief integriert in unsere Prozesse”. 
  • KI könne komplexe Prozesse beschleunigen, den Kontext einbinden. 
  • KI sei nicht menschlich, aber “KI wird prozessual beteiligt".
Vier Prinzipien gelten für Serviceplan im Arbeitsumgang mit KI, wobei menschliche Verantwortung fest verankert bleibt in allen Schritten:
  • Delegieren: Genau durchdenken, wo KI zum Einsatz kommt, etwa beim Zusammenfassen vieler Daten und langer Texte.
  • Prüfen: Genau hinterfragen, ob beim KI-Ergebnis Fakten, Kontext und Tonalität stimmen.
  • Entscheiden: Es muss definiert werden, wer die Verantwortung trägt. 
  • Orchestrieren: Es gilt, den Output zu steuern. Tool-Flut muss verhindert werden, Schatten-KI-Nutzung sollte unterbunden werden.
Fazit: Jede:r muss wissen, wo die Grenzen sind. Götz rät zu einem Governance Framework als Betriebssystem. Der Mensch definiert so Richtung, Kriterien und Verantwortung.

Der Mensch sollte immer im Fahrersitz bleiben! Sie beschwört ein Abebben des ersten Hypes mit der Folge, dass wir mehr über den KI-Einsatz nachdenken. Entscheidend sei das Design der Zusammenarbeit. 

Petra Schwegler

Wir verwenden sogenannte "Social Plugins" der Seiten Facebook, Twitter, YouTube und Instagram. Hier verwenden wir eine Zwei-Klick Lösung, bei der standardmäßig nur deaktivierte Inhalte eingebettet werden, die keinen Kontakt mit den Servern von Facebook & Co. herstellen. Erst wenn der Nutzer diese Inhalte aktiviert und damit seine Zustimmung zur Kommunikation mit Facebook, Twitter, YouTube, Instagram oder anderen erklärt, werden die Inhalte aktiv und stellen die Verbindung her. Ihre Einstellung speichern wir zudem dauerhaft in einem Cookie, so dass diese Inhalte nach Ihrer Zustimmung beim nächsten mal direkt geladen werden.

Externen Social Inhalte dauerhaft nachladen?
Datenschutzerklärung
nachladen