Mode ist das Vehikel, um in den verschiedensten Medien und in Social Media Menschen zu begeistern. Wo Mode heute erzählt wird, wie Mode heute erzählt werden muss: Das kann auch nach wie vor der klassische Absender „Verlag” sein. Dafür steht bei MEDIA meets FASHION Sophie Grützner-Hajek, Chefredakteurin der InStyle und seit 2025 auch des jungen Ablegers InStyle Gen Z.
Dass sich das Magazin aus dem Haus Hubert Burda Media im Mai 2025 bei der Premiere am Kiosk so gut verkauft hat, liegt daran, dass es kein klassisches Magazin ist. Sophie Grützner-Hajek arbeitet mit „Stimmen der Gen Z zusammen, die ein großes Following haben”. Intern wie extern in Form eines jungen Beirats. Die Aufmachung der InStyle Gen Z erinnert an Blogs oder Social Media Posts. Die Blattmacherin setzt auf eine eigene Bildsprache, auf Events, auf Podcasts, auf Marken-Kooperationen und natürlich auf Social Media. Bereits die Hauptmarke InStyle hat Insta immer aktiv als Kommunikationskanal bespielt. Das Wissen spielt nun InStyle Gen Z in die Hände.
Offen müsse man sein bei dem, was die „Stimmen der GenZ in der Redaktion” sagen. Sie sei überrascht, dass die jungen Kolleg:innen mehr Einordnung von Trends fordern würden, wie etwa beim aktuellen Retro-Style 2016. Wie Menschen der unterschiedlichsten Herkunft dargestellt werden, wie diversere Themen gesetzt werden, wie Kleider Leute machen: Diese Anregungen finden sich im jungen Magazin, das nun zweimal pro Jahr erscheint, wieder. Das Ergebnis fürs Themenspektrum: Jede:r wird gehört, jede:r wird gesehen.