Nach dem 2:1-Sieg gegen Waldstein am Donnerstag riecht es in Martinsreuth gewaltig nach Bezirksliga. Doch auch wenn die "eineinhalb Füße" schon in der höheren Klasse stehen, ist die Meisterschaft rechnerisch noch nicht ganz im Kasten. Damit am Samstagabend offiziell gefeiert werden darf, muss Martinsreuth auf Schützenhilfe hoffen.
Die Ausgangslage für die Samstags-Sause:
Martinsreuth (48 Punkte) tritt in Helmbrechts an, zeitgleich empfängt der Verfolger SV 05 Froschbachtal (39 Punkte) die SpVgg Selbitz. Da in dieser Saison durch den Rückzug von Regnitzlosau nur 24 Spiele absolviert werden, sind nach diesem Wochenende nur noch drei Partien (neun Punkte) offen.
Martinsreuth ist am Samstagabend Meister, wenn...
...der FCM in Helmbrechts gewinnt UND Froschbachtal nicht gegen Selbitz gewinnt.
(Denn: Der FCM hätte dann 51 Punkte. Froschbachtal käme bei einem Remis nur noch auf maximal 49, Selbitz bei einem Sieg nur noch auf 50 Zähler. Beide könnten den FCM in den verbleibenden 3 Spielen nicht mehr einholen.)
Warum die Sektkorken bei einem eigenen Sieg noch nicht zwangsläufig knallen:
Sollte der SV 05 Froschbachtal sein Heimspiel gegen Selbitz gewinnen, bleibt der Vorsprung bei neun Punkten. Da das direkte Duell zwischen Martinsreuth und den Fröschen noch aussteht, könnte Froschbachtal rechnerisch noch gleichziehen und den FCM aufgrund des direkten Vergleichs abfangen.