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Das Vertrauens-Dilemma, geschildert von Eckart von Hirschhausen

13:53
23.04.2026
Was müssen wir heute tun, um auch 2030 noch wirkungsvoll werben zu können?
Dieser zentralen Frage gilt die Abschluss-Diskussion auf der großen #RAS26-Bühne. Mit der Aussage „Wir haben ein großes Vertrauensverhältnis mit KI“ setzt Eckart von Hirschhausen, Arzt, Wissenschaftsjournalist und Gründer der Stiftung Gesunde Erde, die Grundstimmung und macht deutlich, womit wir es heute und in Zukunft zu tun haben werden.

Er, der persönliche Erfahrungen mit Deepfakes zu seiner Person im Netz gemacht hat. Zur Größenordnung: Mit seiner Stimme und seinem Gesicht werden täglich 4000 Fakes produziert. Apropos Stimme: „Wenn die Stimme gestohlen wird, dann geht das noch viel tiefer, das ist Deine Persönlichkeit“, betont der Arzt. Eckart von Hirschhausen hat gegen Meta geklagt. „Wir müssen Menschenrechte auch im Digitalen durchsetzen“, so seine feste Überzeugung. Wir alle würden on Top erpresst von amerikanischen Konzernen, von russischen Propagandamaschinen.

„Das Beste wäre eine europäische Plattform“, schlägt er im Gespräch mit Catrin Bialek vor, Mitglied der Chefredaktion von Horizont vor. Denn – „was ist an Social Media sozial?“ Von Hirschhausen legt den Werbetreibenden in Köln nahe, bei den Digitalplattformen stärker den Grundsatz zu beachten „Follow the Money“. Geldströme, die auch aus deutschen Werbetöpfen stammen und in wenige private Hände fließen …

Petra Schwegler

Ich würde mir wünschen, dass Werbung und Medien zusammenlegen und sagen, dass wir da nicht mehr mitmachen. Dr. Eckart von Hirschhausen 13:52
23.04.2026
Wir sind an der Schwelle zu einer Welt, in der keiner mehr weiß, was er glauben kann. Dr. Eckart von Hirschhausen 13:45
23.04.2026
Auch Ihr braucht Vertrauen, um überhaupt noch werben zu können. Dr. Eckart von Hirschhausen 13:46
23.04.2026
Die Plattformen zerstören unseren Journalismus, unsere Medien und letztlich auch Eure Marken. Dr. Eckart von Hirschhausen 13:46
23.04.2026