Letztes Update:
20260422143518

Zukunftsfragen dürfen nicht wenigen überlassen werden

14:14
22.04.2026
Francesca Bria greift die Debatte um planetare Grenzen auf und betont, wie notwendig diese Auseinandersetzung gerade im Zusammenspiel mit neuen Technologien sei. Entscheidend sei nun, pragmatisch zu handeln und konkrete Lösungen zu entwickeln, die für die breite Bevölkerung funktionieren. Im Kern gehe es dabei immer um eine grundlegende Frage: Welche Vision haben wir für unsere Zukunft? Für Bria ist klar, dass diese eng mit technologischer Entwicklung verknüpft ist. Gleichzeitig warnt sie vor einer zu starken Konzentration von Macht bei wenigen Big-Tech-Oligarchen: „Viele zentrale Zukunftsfragen liegen in den Händen weniger, sehr reicher und mächtiger Menschen – das ist gut für sie, aber nicht für die arbeitende Bevölkerung.“ -jl

Johann-Christoph Landgraf

Maja Göpel, Transformationsforscherin Wenn ein Land seine Leute und Ressourcen ausbeutet, ist das kein Erfolg. -jk 14:10
22.04.2026

Nachhaltigkeit ins Zentrum stellen

14:10
22.04.2026
Maja Göpel betont, dass eine progressive Wirtschaftsagenda Nachhaltigkeit konsequent ins Zentrum stellen müsse. Dazu gehöre, Abhängigkeiten von Rohstoffen zu reduzieren und den Green Deal nicht infrage zu stellen. Für die Industrie der Zukunft brauche es klare Leitplanken, Verlässlichkeit und eine gezielte Lenkungswirkung. Partnerschaften mit Unternehmen, die diesen Weg mitgehen wollen, seien dabei entscheidend. Zugleich fordert sie, wirtschaftlichen Erfolg neu zu definieren – Ausbeutung von Menschen und Ressourcen wie in den USA dürfe kein Maßstab sein. -jk

Jonas Klimm